07. Januar 2021 / 12:42 Uhr

Handball-Spielbetrieb: Anfang März soll es wieder losgehen

Handball-Spielbetrieb: Anfang März soll es wieder losgehen

Eduard Warda
Göttinger Tageblatt
Der HVN hofft, dass Corona den Handball Anfang März nicht mehr im Griff hat.
Der HVN hofft, dass Corona den Handball Anfang März nicht mehr im Griff hat. © imago images/Eibner
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Der Handball-Verband Niedersachsen (HVN) hofft auf einen Neustart des Spielbetriebs am Wochenende 6./7. März. Das ist das Ergebnis von Beratungen der vom HVN-Präsidium eingesetzten Task Force.

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Das Präsidium des Handball-Verbandes Niedersachsen (HVN) und die Angehörigen der vom Präsidium eingesetzten Task Force hoffen, den Spielbetrieb zum Wochenende 6. und 7. März wiederaufnehmen zu können. Das teilt Geschäftsführer Markus Ernst mit. Es ist das Ergebnis der Online-Zusammenkunft der Task Force und von anschließenden Gesprächen mit den Mitgliedern des Präsidiums.

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„Nach der Konferenz der Bundeskanzlerin mit den Ministerpräsidenten der Länder am Dienstag und der Verlängerung des Lockdowns bis aktuell Ende Januar müssen wir nachjustieren“, wird der Geschäftsführer in einer HVN-Mitteilung zitiert. Die bisherige Absicht von Präsidium, Mitgliedern des Spielausschusses und Staffelleitern, den Spielbetrieb Anfang Februar wiederaufzunehmen, habe auf der Annahme einer Beendigung des Lockdowns mit Ende der Weihnachtsferien am Sonntag, 10. Januar basiert.

Damit sei die Hoffnung verbunden gewesen, ab dem 11. Januar wieder öffentliche Sportstätten nutzen zu können, „damit sich die Vereine über einen Zeitraum von mindestens drei Wochen auf den Re-Start vorbereiten können“, erläutert Ernst. „Durch die Verlängerung des Lockdowns verschieben sich auch unsere Planungen, die wir jetzt neu mit den Regionen und Vereinen diskutieren werden.“

Jens Schoof, HVN-Vizepräsident Spieltechnik, plane eine Online-Konferenz mit Vertretern der Ober- und Verbandsligen für Anfang Februar. Präsident Stefan Hüdepohl werde die Vorsitzenden der Gliederungen nach der Zusammenkunft im Dezember am Sonnabend, 30. Januar, zu einem weiteren Treffen bitten, um die Situation der Landesligen und Landesklassen sowie des Jugendbereichs zu besprechen, aber auch um die Regionen für eine landesweit einheitliche Vorgehensweise zu gewinnen.

Einfachspielrunde sei „in jedem Fall noch umsetzbar“

Im November hatten sich die Vertreter der Ober- und Verbandsligen für eine Fortführung der Saison in der Form einer Einfachspielrunde ausgesprochen – unter Berücksichtigung der Ergebnisse der ersten Saisonspiele im Herbst vergangenen Jahres. „Das Vorhaben ist auf jeden Fall noch umsetzbar, auch bei einem Spielbeginn nach Anfang März. Wichtig ist, dass Niedersachsens Handballer möglichst schnell wieder die Bälle in die Hände nehmen“, sagt HVN-Geschäftsführer Ernst.

Im Spielausschuss des Verbandes reifen laut HVN derzeit Überlegungen zur Organisation eines Alternativ-Programms für die Mitgliedsvereine, falls die Entwicklung der Pandemie den Verband zum Saisonabbruch zwingen sollte. Die Task Force denkt über eine kurzfristige Wiederbelebung der HVN-Pokal-Wettbewerbe oder Spiele auf freiwilliger Basis nach. „Wir müssen nach vorne gucken. Der Handball in Niedersachsen braucht eine Bühne, die er auch verdient“, sagt Präsident Hüdepohl.

Mehr aktuelle Themen in Göttingen

Der Deutsche Handballbund (DHB) hat unterdessen für den 12. Januar zur nächsten Videokonferenz eingeladen, um über den weiteren Spielbetrieb der 3. Liga zu beraten, die bis zum 31. Januar die Punktrunde ausgesetzt hat. Betroffen ist davon auch der Northeimer HC.