19. Dezember 2021 / 11:26 Uhr

Handball-Spielbetrieb vor Re-Start: Für Vorsfelde und Fallersleben soll's im Januar weitergehen

Handball-Spielbetrieb vor Re-Start: Für Vorsfelde und Fallersleben soll's im Januar weitergehen

Maik Schulze
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Re-Start am 15. Januar: Dann sollen die Handballer des MTV Vorsfelde (l.) und des VfB Fallersleben (r.) wieder randürfen.
Re-Start am 15. Januar: Dann sollen die Handballer des MTV Vorsfelde (l.) und des VfB Fallersleben (r.) wieder randürfen. © Britta Schulze/Roland Hermstein
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Kein Handball auf Verbandsebene im Dezember. Dabei soll es bleiben, eine längere Aussetzung des Spielbetriebs ist nicht geplant, im Januar soll der Spielbetrieb auch für die heimischen Topteams MTV Vorsfelde und VfB Fallersleben in der Oberliga - wie im ursprünglichen Spielplan angelegt - wieder aufgenommen werden.

Aktuell ruht der Spielbetrieb noch in den allermeisten Ligen des Handball-Verband Niedersachsen (HVN), doch nach den Weihnachtsferien soll sich dies zügig ändern. Das HVN-Präsidium ist der Empfehlung aus dem Spielausschuss gefolgt und wird den Spielbetrieb im gesamten Verbandsgebiet nach dem Jahreswechsel wieder aufnehmen. Hierbei ist es unabhängig, welche Regelung (2G oder 2G-plus) dann in den einzelnen Landkreisen in Niedersachsen gilt. Für die Handball-Oberligisten MTV Vorsfelde und VfB Fallersleben soll es am 15. Januar weitergehen.

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Das heimische Duo hatte sich damals bei der Befragung der Vereine gegen eine Unterbrechung des Spielbetriebs ausgesprochen, doch zu viele Teams in der Liga sahen das anders, am 2. Dezember hatte der Verband daraufhin die Saison unterbrochen.

Mehr heimischer Sport

Für Fallersleben steht damit nach dem Re-Start das nächste Punktspiel planmäßig am 15. Januar (18 Uhr) an - bei den HF Helmstedt-Büddenstedt. Durch den Ausfall der beiden Dezember-Heimspiele gegen den Lehrter SV und gegen den MTV Vorsfelde ist es dann das fünfte in Folge. VfB-Coach Mike Knobbe hatte angesichts von zuletzt drei Auswärtssiegen am Stück vor der Corona-Pause gesagt: „Das können wir ja...“

Weiter geht’s für Vorsfelde nach jetzigem Stand am 15. Januar (18.30 Uhr) mit einem Heimspiel gegen den HV Barsinghausen.

„Wir haben immer betont, dass wir das Handballspielen generell ermöglichen wollen und eine mehrmonatige Pause wie in der letzten Saison tunlichst zu vermeiden ist. Die Coronaverordnung des Landes Niedersachsen lässt Amateursport weiterhin zu und dem wollen wir Rechnung tragen“, erklärt HVN-Präsident Stefan Hüdepohl.

Drei ausgesetzte Spieltage neu angesetzt

Wir sind der Meinung, dass sich die Problematik bezüglich Testungen und Verfügbarkeit von Schnelltest, die ein Hauptargument für die Unterbrechung war, deutlich entspannt hat und bis Anfang Januar weiter verbessern wird, so dass wir den geordneten Spielbetrieb auf Verbandsebene wieder gewährleisten können“, ergänzt HVN-Vizepräsident Spieltechnik Jens Schoof.


Für den Damen- und Herrenbereich wird der Ball unter Wettkampfbedingungen in den allermeisten Fällen somit wieder ab dem 15./16. Januar in die Hand genommen, einige Spiele auch in einzelnen Jugendligen finden bereits am Wochenende zuvor statt. „Unser Ziel ist es nach wie vor, eine sportliche Gesamtwertung in der Tabelle hinzubekommen“, sagt Schoof. Dafür wurden die ausgesetzten Spieltage neu im Rahmenterminplan verankert - die betroffenen Vereine müssen die Spiele bis zum 31. Dezember fest an den neu geplanten Wochenenden terminieren.

Derby soll am 2. April steigen

Betroffenen von einer Neuansetzung ist auch das Stadtderby zwischen Fallersleben und Vorsfelde, das ursprünglich für den 18. Dezember angesetzt war. Jetzt soll es laut Spielplan am 2. April 2022 nachgeholt werden. Zwischen Hin- und Rückspiel (21. Mai) liegen dann nur drei Spieltage. Außer dem ist das VfB-Heimspiel gegen den Lehrter SV nun auf den 29. Januar und die Auswärtspartie bei den Sportfreunden Söhre auf den 26. Februar gelegt worden. Der MTV muss am 29. Januar zur SG Börde Handball, am 26. Februar geht's gegen den TSV Burgdorf III.

Im Jugendbereich, wo aktuell nur die Oberligen der C- und B-Jugend spielen, wird der Spielbetrieb ebenfalls fortgesetzt. Hier müssen sich die Vereine an etwaige Veränderungen der Rahmenbedingungen durch die Coronaverordnung (eventuell 2G für 12- bis 17-Jährige) anpassen. „Hier überwiegt aus unserer Sicht ebenfalls das Argument, das Handballspielen zu ermöglichen“, so HVN-Jugendspielwart Olaf Bunge.