21. Juni 2021 / 18:48 Uhr

Handball-Staffeln: Die neue Saison ist fast so wie die alte

Handball-Staffeln: Die neue Saison ist fast so wie die alte

Matthias Preß
Peiner Allgemeine Zeitung
Lena-Marie Bührig (Mitte) trifft mit den Jahnerinnen in der Handball-Oberliga auch in der kommenden Saison auf die HSG Schaumburg-Nord.
Lena-Marie Bührig (Mitte) trifft mit den Jahnerinnen in der Handball-Oberliga auch in der kommenden Saison auf die HSG Schaumburg-Nord. © ISABELL MASSEL
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Mitte September geht’s mit den Handball-Ligen oberhalb der Regionsebene los. Die Staffeln sind so zusammengesetzt wie in der zurückliegenden abgebrochenen Saison. Die 26 Frauen-Oberligateams werden allerdings in zwei statt drei Staffeln aufgeteilt.

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Die Saison in den Handball-Staffeln oberhalb der Regionsebene bekommt Konturen. Die Punktspiele starten am Wochenende 18./19. September in der Frauen-Oberliga, Männer-Verbandsliga und Männer-Landesliga. Eine Woche später beginnt die Frauen-Landesliga. Und: Diese Staffeln sind eingeteilt, die Peiner Teams wissen, mit welchen Gegnern sie es zu tun bekommen.

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Marco Wittneben, Trainer der Oberliga-Handballerinnen des MTV Vater Jahn Peine, ist mit der Zwei-Staffel-Lösung zufrieden. „Wir hatten uns für dieses Modell ausgesprochen“, sagt er. Der Handball-Verband Niedersachsen hatte als andere Variante vorgeschlagen, die 26 Teams in drei Staffeln aufzuteilen, eine einfache Hinrunde zu spielen und dann eine Neueinteilung mit Auf- und Abstiegsrunde (mit Hin- und Rückspiel) vorzunehmen.

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Die Jahnerinnen erwartet nun eine ähnliche Staffel-Konstellation wie in der vorletzten Saison. Damals hatten sie an der Tabellenspitze gestanden, als die Saison nach 20 Spieltagen aufgrund der Corona-Pandemie abgebrochen wurde. Statt VfL Wolfsburg, MTV Rohrsen, HSG Osnabrück und HSG Göttingen sind jetzt der TV Oyten II, Germania List und MTV Geismar in der Liga, die aus 13 Teams (vorletzte Saison: 14) besteht.

List, Aufsteiger aus der Landesliga Hannover, hatten die Jahnerinnen noch nicht als Gegner, alle anderen Teams sind bekannt. „Allerdings hat sich bei der HSG Plesse-Hardenberg einiges getan“, weiß Wittneben. „Zwar hat Torjägerin Maike Rombach die HSG verlassen und ist zum Hannoverschen SC gewechselt, aber dafür sind der Trainer und einige Spielerinnen vom MTV Geismar dazu gekommen. Ich schätze das Team stärker ein als bisher.“

Zufrieden mit der Einteilung der Männer-Verbandsliga ist auch Groß Lafferdes Trainer Dennis Bühn: „Es ist so gekommen, wie wir es erwartet haben.“ Die Zusammensetzung der Liga ist identisch mit der der vergangenen Saison, in der die Groß Lafferder bis zum Abbruch drei Spiele absolvieren konnten.

Gar nicht zufrieden ist Bühn aber, dass sich schon wieder einer seiner Spieler schwer verletzte: Jonas Bullrich, vor einem Jahr vom MTV Braunschweig III zu den Lafferdern gewechselt, scheint zum Pechvogel zu werden. Im August hatte sich der Rückraumspieler einen Bänderriss zugezogen und war länger ausgefallen, jetzt riss er sich im Training die Achillessehne. „Es passierte am Ende des Trainings beim obligatorischen Abschlusskicken – ohne Einwirkung eines Gegners“, bedauert Bühn. „Er wird lange ausfallen.“

In den Männer-Landesligen Ost und Süd und in der Frauen-Landesliga Ost entspricht die Staffel-Zusammensetzung der der vergangenen Saison. Mit elf Teams bei den Männern und nur zehn bei den Frauen hat jede Mannschaft nur 20 beziehungsweise 18 Spiele in ihrer Liga. „Da darf man sich eigentlich keine Niederlage erlauben“, stellt Sigurt Grobe fest.

Der Leiter der SG Zweidorf/Bortfeld schätzt TV Sehnde in der Männer-Landesliga als „saustark“ ein. Ob die SG Wittingen/Stöcken im Titelkampf dabei ist, könne er nicht so recht einschätzen. „Vergangene Saison stand Sehnde gleich zu Beginn als unser Gegner auf dem Spielplan. Ich habe uns diesmal eine andere Wunschkennzahl geben lassen, damit das nicht wieder passiert“, flachst Grobe, der hofft, dass seine Mannschaft ebenfalls im Meisterschaftskampf eingreifen wird.

Von Matthias Press

Die Handball-Staffeln

Verbandsliga Männer

SV Altencelle

TSG Emmerthal

HSG Rhumetal

HSV Warberg/Lelm

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HSG Oha

MTV Rosdorf

MTV Groß Lafferde

MTV Braunschweig II

TG Münden

SV Alfeld

TSV Anderten II

HSG Nienburg II

Eintracht Hildesheim II

HG Elm

Oberliga Frauen

SV Altencelle

HSG Heidmark

Eintracht Hildesheim

Northeimer HC

MTV Geismar

SC Germania List

TV Oyten II

MTV Rosdorf

HSG Schaumburg-Nord

TV Hannover-Badenstedt II

MTV Vater Jahn Peine

HV Lüneburg

HSG Plesse-Hardenberg

Landesliga Ost Männer

SG Zweidorf/Bortfeld

VfL Westercelle

VfL Lehre

HBV 91 Celle

Lehrter SV II

Eintracht Braunschweig

TV Eintracht Sehnde

HSG Nord Edemissen

TSV Friesen Hänigsen

SG Wittingen/Stöcken

MTV Braunschweig III

Landesliga Süd Männer

HSG Schoning./Uslar/Wiens.

HSG Plesse Hardenberg II

HSG Bad Harzb./Vienenb.

HSG Oha II

MTV Groß Lafferde II

MTV Geismar

MTV Eintracht Hornburg

Sportfreunde Söhre II

Northeimer HC II

SG Spanbeck/Billingshausen

TuS GW Himmelsthür

Landesliga Ost Frauen

MTV Vorsfelde

HSG Nord Edemissen

TuS Oldau Ovelgönne

Eintracht Braunschweig

SG Zweidorf/Bortfeld

MTV Braunschweig

SG Wittingen/Stöcken

SG Südkreis Clenze

SV Garßen-Celle

HSG Lachte-Lutter