10. Februar 2020 / 08:45 Uhr

Handballerinnen des HC Rödertal gewinnen trotz Hiobsbotschaften

Handballerinnen des HC Rödertal gewinnen trotz Hiobsbotschaften

Astrid Hofmann
Dresdner Neueste Nachrichten
Am Ball HCR Nr. 10 Thilde Boesen, vorn Lintfort Nr.14 Becky van Nijf, hinten Lintfort Nr.9 Naina Klein.
Thilde Boesen tankt sich zwischen Lintforts Becky van Nijf (r.) und Naina Klein hindurch. © Steffen Manig
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Die Handballerinnen des HC Rödertal setzen sich gegen den TuS Lintfort mit 29:27 durch. Brigita Ivanauskaite fällt mindestens acht Wochen aus und für Julia Mauksch ist die Saison gelaufen.

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Dresden. Trotz anhaltender Personalprobleme haben die Zweitliga-Handballerinnen des HC Rödertal den ersten Heimspielsieg des neuen Jahres gefeiert. Mit einer kämpferisch starken Leistung und angeführt von der überragenden Rabea Pollakowski setzten sich die Bienen gegen TuS Lintfort mit 29:27 (14:13) durch. Damit landeten das Team von Trainer Frank Mühlner den insgesamt zehnten Saisonsieg.

Vor der Partie gab es allerdings gleich mehrere Hiobsbotschaften. So müssen die Rödertalbienen auf unbestimmte Zeit auf den kompletten Rückraum verzichten. Nach dreiwöchiger Schmerzbehandlung bei Brigita Ivanauskaite und Julia Mauksch bestätigten sich nun die schlimmsten Befürchtungen. So muss sich Ivanauskaite einer Knie-OP unterziehen, erst danach kann das Ärzteteam etwas über die Heilungsdauer sagen. Minimal aber fällt sie acht Wochen aus. Julia Mauksch haben die Ärzte wegen einer Knöchelverletzung eine sechsmonatige Pause verordnet. Damit ist für sie die Saison gelaufen. Zudem muss nun auch noch Saskia Nühse wegen einer Knöchelverletzung vier Wochen aussetzen.

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Nach diesen Nachrichten heißt es für die Mannschaft, noch enger zusammenrücken. Gegen Lintfort zeigten die Bienen diesen Zusammenhalt und vor allem großen Kampfgeist. Nach durchwachsenem Start und einem knappen Halbzeitresultat, konnten sich die Gastgeberinnen vor 552 Zuschauern nach dem Seitenwechsel zunächst auf 20:16 (42.) absetzen. Allerdings brachten sie den Gegner dann durch einige vergebene Chancen wieder ins Spiel. Doch im Gegensatz zu den vergangenen Spielen gaben die Mühlner-Schützlinge zu keinem Zeitpunkt auf und sicherten sich am Ende beide Punkte. „Die Ausfälle im Rückraum haben mich unter der Woche viel Gehirnschmalz gekostet. Wir hatten heute das nötige Glück auf unserer Seite. Aber die Mannschaft fand auch gute Lösungen und hat 60 Minuten nie aufgegeben. Deshalb bin ich sehr stolz. Es war eine riesige Steigerung im Vergleich zur letzten Woche“, so das Fazit von Mühlner.

Rödertal-Tore: Pollakowski 9/4, Höbbel 7/3, Ossenkopp 6, Novotná 3, Loehnig 2, Kreibich, Eckart je 1.

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