23. September 2019 / 14:36 Uhr

Handballer vom SSV Falkensee holen gegen Wusterwitz im dritten Anlauf den ersten Saisonsieg (mit Galerie)

Handballer vom SSV Falkensee holen gegen Wusterwitz im dritten Anlauf den ersten Saisonsieg (mit Galerie)

Axel Eifert
Märkische Allgemeine Zeitung
Rückraumspieler Maurice Gernig (beim Wurf) machte gegen Wusterwitz sein erstes Saisonspiel für die Falkenseer.
Rückraumspieler Maurice Gernig (beim Wurf) machte gegen Wusterwitz sein erstes Saisonspiel für die Falkenseer. © Tanja M. Marotzke
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Handball Verbandsliga Nord: Falkenseer bezwingen Wusterwitz 27:20 – starke Torwart-Oldies überzeugen .

Im dritten Anlauf hat es für die Handball-Männer des SSV Falkensee in der Verbandsliga Nord mit dem ersten Saisonsieg geklappt. Am Sonnabendabend setzte sich das Team aus der Gartenstadt im Kellerduell zu Hause gegen das Schlusslicht Blau-Weiß Wusterwitz mit 27:20 (12:12) durch und verbesserte sich auf einen Mittelfeldplatz. „Das war wichtig, dass die Jungs gesehen haben, dass sie Spiele in dieser Liga gewinnen können. Es hat sich auch bemerkbar gemacht, dass wir von der Aufstellung her mehr Variationsmöglichkeiten gegenüber den ersten beiden Spielen hatten“, meinte SSV-Trainer Konstantin Schütz nach dem Abpfiff.

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So kam Rückraumspieler Maurice Gernig bei den Falkenseern erstmals in dieser Saison zum Einsatz. Der beste SSV-Torschütze Julius Schütz musste am Sonnabend zwar eigentlich arbeiten, konnte aber eine Vertretung finden, so dass er fast pünktlich zu der Begegnung erschien und ab Mitte der ersten Halbzeit mitwirken konnte. Dazu konnten die wegen der in der Stadthalle gesperrten Tribünen nur wenigen Zuschauer erleben, dass die beiden routinierten Falkenseer Torhüter Dirk Runge (48 Jahre) und Tom Göbelsmann (44) ihren sozusagen mindestens schon dritten Frühling erleben. Nach ganz ordentlichem Beginn von Runge kam Göbelsmann nach einer Viertelstunde herein und hielt gleich zwei Siebenmeter. Nach dem Wechsel schwang er sich zu einer starken Leistung auf und machte gleich reihenweise Großchancen der Wusterwitzer Gäste zunichte. Tom Göblesmann war damit einer der wichtigen Garanten für den ersten Falkenseer Saisonsieg.

In Bildern: Handballer vom SSV Falkensee siegen gegen Blau-Weiß Wusterwitz mit 27:20.

Die SSV-Männer (weiße Trikots) setzten sich nach zwei Niederlagen im Kellerduell gegen Blau-Weiß Wusterwitz durch. Zur Galerie
Die SSV-Männer (weiße Trikots) setzten sich nach zwei Niederlagen im Kellerduell gegen Blau-Weiß Wusterwitz durch. © Tanja M. Marotzke

Zunächst erwischten die Wusterwitzer den besseren Start in das Spiel und gingen mit 2:0 in Führung. Maurice Gernig und vor allem der agile Dennis Scharkowski auf Linksaußen sorgten mit ihren Toren dafür, dass es ausgeglichen zuging. Gernig wurde sogar von den Gästen kurz in Manndeckung genommen, als dann Julius Schütz ins Spiel kam und dadurch genügend Platz hatte, seine individuellen Stärken auszuspielen.

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Die SSV-Sieben ging beim 8:7 (17.) erstmals in Führung, konnte sich aber nicht absetzen, weil in dieser Phase von den Gastgebern zu unkonzentriert geworfen wurde und auch der Wusterwitzer Torwart eine Reihe guter Paraden zeigte. So stand es zur Pause unentschieden 12:12 und auch zu Beginn der zweiten Hälfte ging es noch bis zum 17:17 (41.) ausgeglichen zu. Dann wurde die Defensivarbeit der Falkenseer besser und SSV-Keeper Tom Göbelsmann kam richtig in Form. Den Gastgebern gelangen nun einige Ballgewinne und mit vier schnellen Gegenstößen in Folge zogen sie auf 21:17 (45.) weg. Julius Schütz vergab dann zwar zwei Siebenmeter, aber Wusterwitz ließ auch kräftemäßig nach und die SSV-Männer zogen weiter bis auf 25:17 (54.) davon, womit die endgültige Spielentscheidung gefallen war.

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In der Schlussphase gelang Wusterwitz zwar noch ein wenig Ergebniskosmetik, der psychologisch wichtige erste Saisonerfolg für die Falkenseer Männer war aber nicht mehr gefährdet.

SSV Falkensee: Dirk Runge, Tom Göbelsmann – Falko Glöckler (4), Peer Buhle (2), Philipp Jander, Tim Hückstedt, René Nicolai, Florian Schwarzbold, Tim Kommnick (1), Dennis Scharkowski (7), Maurice Gernig (3), Martin Landgraf, Julius Schütz (10/3).