09. März 2020 / 20:27 Uhr

Handelfmeter entscheidet das Spiel: Nennhausen besiegt Optik Rathenow II (mit Galerie)

Handelfmeter entscheidet das Spiel: Nennhausen besiegt Optik Rathenow II (mit Galerie)

Christoph Laak
Märkische Allgemeine Zeitung
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Nennhausen setzt sich gegen Optik Rathenow II (rote Trikots) durch. © Christoph Laak
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Kreisliga A Havelland: Das Team von Trainer Michael Tiersch setzt sich denkbar knapp mit 1:0 durch.

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Während die Partien des Mögeliner SC 1913 (bei Blau-Weiß Pessin) und des SV Rhinow/Großderschau (beim BSC Süd 05 II) witterungsbedingt abgesagt wurden, konnten immerhin fünf Teams aus dem Westhavelland ihre Spiele austragen und haben dabei teilweise ganz wichtige Punkte eingefahren.

FC Rot-Weiß Nennhausen – FSV Optik Rathenow II 1:0 (0:0). In der ersten Halbzeit neutralisierten sich beide Mannschaft weitestgehend im Mittelfeld. Große Chancen gab es deshalb auch nicht zu verzeichnen. Nach der Pause nahm das Spiel dann ein wenig Schwung auf, Optik II kam zuerst gefährlich vor das gegnerische Tor. Der Treffer fiel aber auf der anderen Seite. Nach einem Handspiel im Strafraum verwandelte Florian Fode sicher (66.). Als wenig später der Rathenower Hossam Kurdi vorzeitig zum Duschen geschickt wurde, war eine Vorentscheidung gefallen, auch wenn es Optik bis zum Schluss weiter versuchte. „Fair. Intensiv. Verdient“, lautete das knappe Statement von RWN-Trainer Michael Tiersch. „Wir haben vorne nicht geradlinig genug gespielt. Ein Unentschieden wäre in meinen Augen das gerechtere Ergebnis gewesen“, fand Optik-Trainer Timm Wardecki.

In Bildern: Rot-Weiß Nennhausen schlägt Optik Rathenow II mit 1:0.

Lange deutete alles auf ein torloses Remis hin. Dann bekamen die Gastgeber (schwarze Trikots) aber einen Handelfmeter zugesprochen und ließen sich die Chance nicht entgehen. Zur Galerie
Lange deutete alles auf ein torloses Remis hin. Dann bekamen die Gastgeber (schwarze Trikots) aber einen Handelfmeter zugesprochen und ließen sich die Chance nicht entgehen. © Christoph Laak

SpG Lok/Viktoria Brandenburg – SV Hohennauen 3:2 (2:2). Der SVH bleibt im Jahr 2020 auch im vierten Spiel ohne Sieg. In Brandenburg erwischten die Gäste einen ganz schwachen Start. Lok-Torjäger Ronny Schulze netzte bereits nach zehn Minuten zur 2:0-Führung ein. Danach berappelten sich die Hohennauener aber und Toni Voigt sorgte für den schnellen Anschluss. Kurz vor der Pause ließ er den Ausgleich, der mittlerweile auch verdient war, folgen. Nach dem Seitenwechsel spielten ersatzgeschwächte Gäste weiter auf Sieg, der Ball wollte aber einfach nicht über die Linie. Im Gegenteil: Erneut war es Schulze, der zum 3:2-Endstand traf. „Das war eine unglückliche Niederlage. Wir haben die ersten 15 Minuten komplett verpennt. Ein Punkt wäre verdient gewesen“, schätzt SVH-Trainer Nico Hiller ein.

FSV Groß Kreutz – SV Großwudicke 1:2 (1:2). Einen ganz wichtigen Sieg konnten die Wudicker beim Tabellenletzten feiern. Kevin Peterson und Benjamin Martin hatten den SVG beruhigend mit 2:0 in Führung geschossen, ehe die Gastgeber kurz vor der Pause zum Anschluss kamen. Groß Kreutz schwächte sich mit dem Halbzeitpfiff durch eine Gelb-Rote Karte aber selbst. Nach der Pause versuchten die Gastgeber, das Spiel aber dennoch zu drehen, ein guter Nico Kraft hielt den Wudicker Sieg aber fest. „Das waren drei ganz wichtige Punkte. Nach der Halbzeit haben wir den Faden verloren, aber leidenschaftlich gekämpft“, zeigte sich SVG-Trainer Nick Müller erleichtert.

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BSC Rathenow – FC Deetz 0:3 (0:0). Lange konnten die Hausherren den Spitzenreiter ärgern. Vor allem in der ersten Halbzeit verteidigten die Kicker vom Schwedendamm mit großer Konzentration. Nach gut einer Stunde gingen die Gäste dann aber doch in Führung. Der BSC versuchte es noch einmal, öffnete Räume, welche Deetz zu zwei weiteren Toren zu nutzen wusste und die Tabellenführung ausbaute. „Das Ergebnis ist zwei Tore zu hoch ausgefallen. Sie haben unsere Fehler eiskalt bestraft, dennoch war es ein sehr gutes Spiel von uns“, schätzt BSC-Trainer Daniel Neun ein.