30. Juni 2020 / 09:38 Uhr

"Hands of God" illustrieren Virágs Jubel bei erstem Leutzscher Derbysieg nach 23 Jahren

"Hands of God" illustrieren Virágs Jubel bei erstem Leutzscher Derbysieg nach 23 Jahren

Jens Fuge
Leipziger Volkszeitung
Bela Virag bejubelt sein 2:0 gegen den Lokalrivalen aus Probstheida.
Béla Virág bejubelt sein 2:0 gegen den Lokalrivalen aus Probstheida. © imago images/Picture Point / Hands of God
Anzeige

Im Herbst 1999 gewinnt der FC Sachsen das Derby gegen den VfB Leipzig. 23 Jahre hatten die Leutzscher Fans auf diesen Moment warten müssen. Die Freude war entsprechend haltlos. Nun gibt es den Augenblick nach dem 2:0 durch Béla Virág als Illustration der Künstler von "Hands of God".

Anzeige
Anzeige

Leipzig. Die Leutzscher Fußballgeschichte kennt viele außergewöhnliche Momente. Im zweiten Teil der Kooperation mit „Hands of God Football“ gibt es nun erneut einen ganz besonderen Augenblick aus 100 Jahren Alfred-Kunze-Sportpark in limitierter Auflage. Das Poster zeigt den Ungarn Béla Virág, der am 25. September 1999 gegen den VfB Leipzig zum 2:0 getroffen hatte und gemeinsam mit den Fans auf dem Zaun den ersten Derbysieg nach 23 Jahren bejubelt.

Es ist die 77. Spielminute. Der Ball liegt an der Eckfahne. Genau dort, wo Dammsitz und Gästeblock aufeinandertreffen. Boris Lucic schlängelt sich durch die Reihen der Polizisten, die den Spielfeldrand säumen, dreht den Ball scharf auf den kurzen Pfosten, auf die Höhe des Fünfmeterraums, wo Béla Virág mutterseelenallein einläuft und den Ball mit dem Kopf an etlichen Blau-Gelben vorbei ins Netz köpft. Der Sportpark explodiert förmlich – und mit ihm auch der Torschütze. Virág reißt sich das Trikot vom Leib, rennt zum Zaun des Dammsitzes und springt hinauf – ein Bild für die Ewigkeit. „Ich bin dann noch abgerutscht und habe mir fast mein bestes Stück weggerissen“, lacht der damalige Torschütze, der als DFB-Stützpunkttrainer in Eilenburg sowie in einem Fitnessstudio arbeitet.

Mehr zur BSG

Für den Jubel gab‘s damals übrigens „Gelb“: Grinsend, fast entschuldigend bedröppelt, zeigte Schiedsrichter Torsten Koop die Karte für den „übertriebenen Torjubel“. Dabei kann beim ersten Derbysieg nach über 23 Jahren eigentlich gar nichts übertrieben sein, wie „AKS100“-Projektleiter Alexander Mennicke meint.

Das Motiv ist eines von insgesamt vier Postern, das „Hands of God“ in Kooperation mit der BSGübrigens als einzigem Amateurverein in Deutschland – umsetzt anlässlich des 100-jährigen Bestehens des Sportparks.

AKS100 – „Derbysieg" // FINE ART PRINT // A3-Format (29,7 x 42 cm). Giclée-Druck auf hochwertigem 230 g Litho White Matt Photo-Papier. Zertifiziert mit offizieller HANDS OF GOD-Prägung. Limitierte Auflage von 50 Stück. 40 Euro. Jetzt hier erhältlich!