23. Januar 2022 / 21:18 Uhr

Sebastian Hoeneß überzeugt mit Hoffenheim: Warum Onkel Uli "ein bisschen Sorgen" hatte

Sebastian Hoeneß überzeugt mit Hoffenheim: Warum Onkel Uli "ein bisschen Sorgen" hatte

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Sebastian Hoeneß spielt mit der TSG Hoffenheim eine ordentliche Saison.
Sebastian Hoeneß spielt mit der TSG Hoffenheim eine ordentliche Saison. © IMAGO/Picture Point LE/Ulrich Hufnagel (Montage)
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Mit der TSG Hoffenheim befindet sich Sebastian Hoeneß auf Platz sieben der Bundesliga aktuell auf einem guten Weg. Von Vater Dieter und Onkel Uli erhält der Trainer der Kraichgauer für seine Entwicklung Zuspruch. Zudem spricht der 39-Jährige selbst von der Bürde des großen Familiennamens.

Hoffenheim-Trainer Sebastian Hoeneß hat einmal mehr einen tiefen Einblick gegeben, wie es ist, mit einem großen Namen aufzuwachsen. "Gerade zu Schulzeiten war das nicht so einfach. Da hat man sich schon gewünscht, dass das keine Rolle spielt, sondern dass man der Sebastian ist, wie jeder Mitschüler auch", sagte der 39-Jährige am Sonntag in der ZDF-"Sportreportage" über die Last, der Sohn und der Neffe zweier berühmter Fußballer zu sein.

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"Der Name war Fluch und Segen", meinte Vater Dieter Hoeneß (69). Onkel Uli Hoeneß (70) stellte in der TV-Sendung fest: "Ich schätze den Basti unglaublich, ein ganz toller Kerl. Ich habe aber ein bisschen Sorgen gehabt, dass mit dem Namen und von Bayern München kommend der Druck zu groß wird." Sebastian Hoeneß ist seit Juli 2020 Cheftrainer der TSG 1899 Hoffenheim, war zuvor Amateurtrainer beim deutschen Rekordmeister aus München.

Onkel und Vater lobten den jungen Bundesliga-Trainer, der mit den Kraichgauern momentan punktgleich mit Vizemeister RB Leipzig Tabellen-Siebter ist. "Sebastian hat einen Super-Job gemacht letztes Jahr", sagte Vater Dieter. "Mit im Durchschnitt acht, neun verletzten Spielern nicht ernsthaft in den Abstiegskampf zu geraten, war eine Riesenleistung."

Hoeneß-Lob von Onkel Uli

In dieser Saison läuft es besser für die Hoffenheimer und ihren jungen Trainer, auch wenn es zuletzt drei Pflichtspielniederlagen in Serie gab. "Wie gut er als Trainer ist, sieht man jetzt, jetzt sehe ich eine Handschrift", sagte Uli Hoeneß. Der Bayern-Patron meinte: Wenn sie tatsächlich in die Champions League reinkämen, dann wäre das so, "als wenn der FC Bayern mit zehn Punkten Vorsprung deutscher Meister wird."

Hoffenheim habe einen Etat für Platz zehn, Platz elf und in den letzten zwei Jahren keine Transfers getätigt, sagte Dieter Hoeneß: "Und trotzdem setzt man voraus, dass Hoffenheim mindestens Sechster werden muss. Das ist schizophren."