12. Januar 2022 / 08:01 Uhr

Wenig Regeneration, Druck: Für 96 geht es im Januar "Schlag auf Schlag"

Wenig Regeneration, Druck: Für 96 geht es im Januar "Schlag auf Schlag"

Jonas Szemkus
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Gibt den Weg vor: Trainer Christoph Dabrowski erklärt Sei Muroya seinen 96-Plan. 
Gibt den Weg vor: Trainer Christoph Dabrowski erklärt Sei Muroya seinen 96-Plan.  © Florian Petrow
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Am Freitag startet (18.30 Uhr) startet Hannover 96 mit einem Auswärtsspiel bei Hansa Rostock ins neue Fußballjahr. Es ist der Auftakt für eine Englische Woche, denn am darauffolgenden Mittwoch (18.30 Uhr) steht bereits das Pokalspiel gegen Gladbach auf dem Programm. "Es geht so Schlag auf Schlag, das ist Wahnsinn", stellt auch Trainer Christoph Dabrowski fest.

Das Januar-Programm ist eng getaktet für 96. „Man kommt manchmal gar nicht mit den Tagen hinterher. Es geht so Schlag auf Schlag, das ist Wahnsinn“, findet auch der Cheftrainer Christoph Dabrowski. Kurze Winterpause, kurze Vorbereitung – und am Ende der kurzen Trainingswoche steht am Freitag schon das Spiel in Rostock an. Es ist der Auftakt für eine Englische Woche, in der es am darauffolgenden Mittwoch mit dem Pokalspiel gegen Erstligist Gladbach (18.30 Uhr, HDI-Arena) weitergeht. „Der Januar ist wichtig“, weiß auch Dabrowski, und „am Ende brauchst du Erfolgserlebnisse.“

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Nachdem sein eigener Start als 96-Profitrainer Stabilität brachte, weiß Da­brows­ki auch um die Wichtigkeit des Starts ins neue Jahr. Hannovers ehemaliger U23-Coach behält dabei aber seine Lockerheit. Welches Spiel er denn lieber gewinnen würde, wurde er gefragt: Das in der Liga gegen Rostock, um sich von den unliebsamen Plätzen im Tabellenkeller abzusetzen, oder eher das im Pokal, um überraschend ins Viertelfinale einzuziehen. Dabrowski hört’s und lacht: „Nicht entweder oder – am besten beide.“

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Dabrowski will "Überzeugung aufbauen"

Der Humor heißt keineswegs, dass 96 die Rostocker auf die leichte Schulter nimmt. Der Aufsteiger gewann schließlich auch das Hinspiel mit 3:0 und steht in der Tabelle einen Platz vor 96. Doch auch wenn Dabrowskis Team noch immer ziemlich schlecht dasteht, hat sich seit dem Trainerwechsel etwas bewegt. Dabrowski spricht seit Tag eins häufig von „Überzeugung, die wir aufbauen und auch im Spiel sichtbar machen müssen. Ich wünsche mir, dass wir den Glauben daran haben.“


Den Weg sei das Team auch in der kurzen Wintervorbereitung weiter gegangen. „Ich habe das Gefühl, dass wir eine gute Gruppendynamik haben“, sagt Dabrowski. Das gute 2:2 im Test gegen Bremen dürfte beigetragen haben, die guten 96-Debüts der Neuen Cedric Teuchert und Mike Diemers ebenso. Jetzt gehe der 96-Blick „nach vorne“, statt nach hinten. Und „wir richten den Blick auch mit einem Schuss Optimismus nach vorne. Jetzt sind wir gefordert.“ Erst gegen Rostock, dann gegen Gladbach und am folgenden Sonntag in der Liga gegen Dresden. Dabrowskis Ziel ist klar: „Wir brauchen Dynamik und Zielstrebigkeit, um Spiele zu gewinnen. Damit wollen wir Freitag anfangen.“