01. Juli 2019 / 08:25 Uhr

Causa 50+1: 96-Profichef Martin Kind greift DFL-Boss Reinhard Rauball an

Causa 50+1: 96-Profichef Martin Kind greift DFL-Boss Reinhard Rauball an

Andreas Willeke
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
96-Profichef Martin Kind greift den DFL-Chef Reinhard Rauball öffentlich an.
96-Profichef Martin Kind greift den DFL-Chef Reinhard Rauball öffentlich an. © dpa/imago
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"Wir kämpfen mit der DFL seit längerer Zeit gegen eine Klage von Hannover 96 und Martin Kind, der 50+1 im Endeffekt kippen möchte", hatte Rauball zuletzt gesagt. Kind dazu: "Ich erwarte von einem DFL-Präsidenten, dass er die Fakten korrekt darstellt."

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Eine Männerfreundschaft ist es nie gewesen zwischen 96-Profichef Martin Kind und Reinhard Rauball. Jetzt greift Kind den DFL-Chef auch öffentlich an. Hintergrund ist eine Aussage Rauballs auf dem evangelischen Kirchentag vor einer Woche. Rauball hatte behauptet: „Wir kämpfen mit der DFL seit längerer Zeit gegen eine Klage von Hannover 96 und Martin Kind, der 50+1 im Endeffekt kippen möchte.“

Kind: „Erwarte von einem DFL-Präsidenten, dass er die Fakten korrekt darstellt"

Kind kontert Rauball. „Ich erwarte von einem DFL-Präsidenten, dass er mindestens die Fakten korrekt darstellt. Wir haben einen Ausnahmeantrag auf Basis von 50+1 gestellt – und nicht zur Abschaffung von 50+1“, wird Kind auf hannover96.de zitiert. „Die Vereine müssen sich darauf verlassen können, dass ein DFL-Präsident die Inhalte korrekt darstellt.“ Dann ist es ja gut für Kind, dass Rauball am 21. August zurücktreten wird.

Der Ausnahmeantrag von Kind war beim DFB-Schiedsgericht bis zum 30. Juni ruhend gestellt worden, um sich mit dem Stammverein zu einigen. Die Frist lief Sonntag aus.

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