11. Mai 2020 / 17:30 Uhr

Weiter "in einer Art Selbstquarantäne": Hannover 96 zieht vorerst nicht ins Hotel

Weiter "in einer Art Selbstquarantäne": Hannover 96 zieht vorerst nicht ins Hotel

Sportredaktion Hannover
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Für Dominik Kaiser und die Profis von Hannover 96 ändert sich vorerst nichts, was Training und Unterkunft betrifft.
Für Dominik Kaiser und die Profis von Hannover 96 ändert sich vorerst nichts, was Training und Unterkunft betrifft.
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Nach der Absage des für Sonntag angesetzten Heimspiels gegen Dynamo Dresden bleibt bei Hannover 96 vorerst alles beim Alten: Die Profis checken nicht, wie ursprünglich geplant, im Courtyard ein, sie schlafen weiter zu Hause - und trainieren auch weiterhin in der HDI-Arena.

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Immerhin diese Gewissheit haben die Profis von Hannover 96 jetzt: Nachdem das für Sonntag angesetzte Heimspiel gegen Dynamo Dresden wegen zweier positiver Corona-Tests bei den Sachsen abgesagt werden musste, war unklar, ob sich die Roten am Montag dennoch im Courtyard am Maschsee einquartieren oder nicht.

Hintergrund: Das Konzept der DFL sieht ein siebentägiges Trainingslager vor dem ersten Spiel vor. "Wir können die Spieler nicht 14 Tage ins Hotel stecken", hatte 96-Profichef Martin Kind schnell nach der Absage des Dresden-Spiels gesagt.

Jetzt ist klar: 96 ändert die ursprüngliche Planung und zieht vorerst nicht ins Hotel. "Wir befinden uns dazu in regelmäßigem Austausch mit der DFL", sagt Sportdirektor Gerhard Zuber. "Wie in den vergangenen Tagen und Wochen auch bleiben unsere Jungs jetzt erstmal weiterhin in einer Art Selbstquarantäne. Sie halten sich nur für die nötigsten Wege außerhalb der eigenen vier Wände auf. Unsere Spieler verhalten sich sehr diszipliniert. Das ist vorbildlich, aber auch notwendig."

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Trainieren wird die Mannschaft von Kenan Kocak auch weiterhin in der HDI-Arena, der Rasen muss nun nicht für ein Bundesliga-Spiel geschont werden. "Wir ziehen das Programm durch, das wir für die Trainingslager-Situation geplant hatten. Im Ablauf ändert sich eigentlich nichts, nur dass die Jungs zu Hause schlafen", betont Zuber.