07. Juni 2019 / 13:11 Uhr

Beierlorzer empfiehlt: Adrian Fein sollte zu starkem Zweitligisten wechseln - Bahn frei für 96? 

Beierlorzer empfiehlt: Adrian Fein sollte zu starkem Zweitligisten wechseln - Bahn frei für 96? 

Dirk Tietenberg
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Könnte neuer Sechser bei Hannover 96 werden: Adrian Fein. 
Könnte neuer Sechser bei Hannover 96 werden: Adrian Fein.  © imago images / Sascha Janne
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Hannover 96 ist auf der Suche nach Verstärkungen im zentralen Mittelfeld. Ein Kandidat ist Adrian Fein, der bei den Bayern unter Vertrag steht und vergangene Saison in Regensburg spielte. Sein Ex-Trainer Achim Beierlorzer rät ihm zu einem Wechsel zu einem Klub wie 96. 

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96 spielt aktiv mit im großen Transfer-Lotto. Auf welchem Kandidaten setzt Hannover das richtige Kreuzchen bei der Super 6? Auf der zentralen Sechser-Position im Mittelfeld top sind momentan viele Namen auf dem Markt. Marvin Bakalorz (96-Vertrag läuft aus), Almog Cohen, Marc Stendera, Johannes Geis, Adrian Fein – 96 sucht gemeinsam mit den Rivalen Stuttgart, Hamburg und Nürnberg die richtige Sechs aus diesen fünf Kandidaten. Der 20 Jahre junge Fein, ausgebildet bei den Bayern, zuletzt ausgeliehen nach Regensburg, ist bei 96 ein Topkandidat.

Beierlorzer sieht Fein in Liga zwei

Köln, ein früherer Mitbewerber, steigt als Aufsteiger im Rennen um Fein aus, obwohl sein Regensburg-Trainer Achim Beierlorzer viel von ihm hält. Der neue Köln-Coach Beierlorzer, der den langen Sechser (1,87 Meter) zum Zweitliga-Stammspieler machte, rät seinem Musterschüler sogar zu einem Wechsel zu einem Klub wie 96. „Für manche Spieler ist es besser, bei einem Spitzenklub in der 2. Liga noch mal durchzustarten“, sagte Beierlorzer dem Kölner „Express“. Damit dürfte außerdem klar sein: Köln macht einen Haken an den Transfer.

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Beierlorzer wies vergleichend auf andere Spieler, für die der Schritt in die 1. Liga „zu früh“ kam. Die 2. Liga wäre fein für Fein. In der 3. Liga könnte er Leistungsträger bei den Bayern-Amateuren werden. Profi ist Fein ja bereits seit einem Jahr bei den Bayern. Die Chance auf einen Aufstieg in die erste Bayern-Mannschaft scheint aber so gering zu sein wie die Wahrscheinlichkeit für einen hohen Lottogewinn.

Beidseitiges Interesse besteht

Die Gelegenheit, mit 96 direkt wieder in die Bundesliga aufzusteigen, ist um ein Vielfaches größer. In dieser Woche gab es bereits einen persönlichen Kontakt, das Interesse beider Seiten soll groß sein.

Mit Fein sind die Positionen im Mittelfeld aber noch nicht alle besetzt. Trainer Mirko Slomka hatte angekündigt, es mit Walace (1,88 Meter) zu versuchen. Der Vorteil an der Variante liegt in der Köpergröße, wenn Walace nur kopfballstärker wäre.

Bakalorz (1,80 Meter) besitzt diese Kopfballstärke, aber bei dem Vorkämpfer und 96-Kapitän scheint der Hamburger SV sein Kreuzchen setzen zu wollen.

Die neuen Marktwerte der Spieler von Hannover 96 nach dem Abstieg:


Michael Esser: 1 Million EUR (-500.000 EUR bzw. -33,3%). Zur Galerie
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