08. Juli 2021 / 13:17 Uhr

Neuer Ärger um Börner: 96-Wunschkandidat spielt eine Halbzeit in Sheffield-Test

Neuer Ärger um Börner: 96-Wunschkandidat spielt eine Halbzeit in Sheffield-Test

Dirk Tietenberg
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Der Transfer von Julian Börner zu 96 zieht sich und zieht sich - und droht nun sogar zu platzen.
Der Transfer von Julian Börner zu 96 zieht sich und zieht sich - und droht nun sogar zu platzen. © IMAGO/Shutterstock
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Der Transfer von Julian Börner zu Hannover 96 droht zu platzen. Am Mittwoch setzte Sheffield Wednesday den Wunschkandidaten für die Innenverteidigung im Test gegen Celtic Glasgow eine Halbzeit lang ein. Dabei hatte der 30-Jährige beim englischen Klub wegen ausstehender Gehaltszahlungen gekündigt.

Der Transfer steht auf der Kippe: Sheffield Wednesday, nach dem Abstieg nun in der dritten englischen Liga beheimatet, weigert sich, die Kündigung von Julian Börner zu akzeptieren. Am Mittwoch spielte der Wunschkandidat von Hannover 96 für die Innenverteidigung sogar noch eine Hälfte gegen Celtic Glasgow.

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Der Klub setzt damit den Spieler und 96 heftig unter Druck. Immerhin hat sich Börner nicht verletzt. "Nix passiert", sagte 96-Sportdirektor Marcus Mann am Donnerstag in Rotenburg, wo die Roten gerade ihr Trainingslager abhalten.

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Börner hatte bei Sheffield wegen ausstehender Gehaltszahlungen gekündigt, der Klub akzeptiert die Trennung allerdings nicht. Nun muss der englische Verband die Sache regeln. Das kann dauern. Womöglich platzt der Transfer doch noch, sollte Börner bis zum 1. Spieltag gegen Werder nicht in Hannover sein.

Dabei wäre ein weiterer Verteidiger dringend nötig. Neben Marcel Franke und Simon Falette hat 96 nur noch Baris Basdas als Ersatz. Falette macht sich unter dem neuen Trainer Jan Zimmermann allerdings sehr gut. "Ich mag ihn, ein ehrgeiziger, positiver Typ", sagte Zimmermann.