04. November 2020 / 12:41 Uhr

Im Angriff hapert es noch: Wagt 96 im Winter einen neuen Anlauf bei Serdar Dursun? 

Im Angriff hapert es noch: Wagt 96 im Winter einen neuen Anlauf bei Serdar Dursun? 

Jonas Szemkus
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Gut drauf:
 Darmstadts Serdar Dursun hat in dieser Saison bereits viermal getroffen – und könnte erneut in den Transferfokus von 96 rücken.
Gut drauf: Darmstadts Serdar Dursun hat in dieser Saison bereits viermal getroffen – und könnte erneut in den Transferfokus von 96 rücken. © imago images/Jan Huebner
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Hannover 96 lässt aktuell die letzte Durchschlagskraft in der Offensive vermissen. Um wirklich um den Aufstieg mitzuspielen, könnte noch ein echter Knipser fehlen. Intern wird nun darüber gesprochen, ob Verstärkungen im Winter sinnvoll sind. Möglicherweise wagt 96 einen neuen Anlauf bei Darmstadt-Torjäger Serdar Dursun. 

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Hannover 96 hat ein Torjägerproblem. Der beste Scorer Marvin Ducksch hat in der aktuellen Saison bislang zwei Tore erzielt - für den Aufstieg wird das nicht reichen. Wird 96 nun im Winterwechselfenster erneut aktiv und verstärkt sich in der Offensive?

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Ducksch, Weydandt, Maina – von der Qualität her müssten die drei eigentlich reichen. Die zeigen sie bisher aber nicht. Intern wird nun darüber gesprochen, ob 96 im Winter nachbessern sollte. „Es ist nicht so, dass wir im Sturm bisher alle überflügeln“, gibt Sportdirektor Zuber zu. 96 hatte das bereits im Sommer als mögliche Schwachstelle ausgemacht und um Serdar Dursun (29) geworben. Doch Darmstadts 2-Millionen-Euro-Forderung war 96 viel zu hoch, außerdem wollte Dursun mehr als eine Million pro Jahr verdienen.

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Qualität hat ihren Preis

Gut möglich, dass die 96-Planer im Winter dennoch einen neuen Anlauf wagen. Der Vertrag des Deutschtürken, dem aktuell die erste Nominierung fürs türkische Nationalteam winkt, läuft schließlich nach der Saison aus. Wirklich günstiger ist er trotzdem nicht geworden: vier Treffer und eine Vorlage bisher, Platz zwei der Torjägerliste hinter Hamburgs Ausnahmeangreifer Terodde. Qualität hat ihren Preis – und für die Aufstiegshoffnung müsste 96-Boss Kind wohl noch mal die Schatulle aufmachen.