22. November 2020 / 14:21 Uhr

Tor der gebrochenen Flüche: Erste Auswärtsführung für 96 - und das nach einem Standard

Tor der gebrochenen Flüche: Erste Auswärtsführung für 96 - und das nach einem Standard

Sportredaktion Hannover
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Patrick Twumasi (von links), Marvin Duksch und Kingsley Schindler feiern das 1:0.
Patrick Twumasi (von links), Marvin Duksch und Kingsley Schindler feiern das 1:0. © 2020 Getty Images
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Der Treffer zum 1:0 für Hannover 96 im Auswärtsspiel bei den Würzburger Kickers war in vielerlei Hinsicht ein besonderer. Zum ersten Mal gingen die Roten in dieser Saison auswärts in Front - und das war nicht die einzige Premiere in Verbindung mit dem abgefälschten Ducksch-Kopfball ins Glück. 

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Freistoßflanke von Patrick Twumasi, abgefälschter Kopfball von Marvin Ducksch, 1:0 für Hannover 96. Der Führungstreffer der Roten in Würzburg war einer für Statistikfreunde. Denn der Zweitligist beendete in Abwesenheit des gesundheitlich verhinderten Trainers Kenan Kocak (Hexenschuss) einige unliebsame Serien.

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Zum ersten Mal ging 96 in dieser Saison auswärts in Führung - damit könnte auch der erste Sieg auf fremdem Platz gelingen. Auch die eigene Standardschwäche wurde beendet, der Ducksch-Kopfball war der erste Saisontreffer nach einem ruhenden Ball - abgesehen von einem Elfmetertor von Ducksch. "Da haben wir null Prozent, absolut null. Daran sollten wir in den zwei Wochen arbeiten", hatte Sportdirektor Gerhard Zuber in der Länderspielpause gefordert - offenbar mit Erfolg.

Bilder vom Spiel der 2. Bundesliga zwischen den Würzburger Kickers und Hannover 96

Torhüter Michael Esser hat den Ball im ersten Versuch nicht richtig zu fassen bekommen. Zur Galerie
Torhüter Michael Esser hat den Ball im ersten Versuch nicht richtig zu fassen bekommen. ©

Twumasi löst Kaiser als Standardschütze ab

Dabei half auch ein neuer Standardschütze - Königstransfer Twumasi, der seine Startelfpremiere mit seiner ersten Vorlage versilberte. Kapitän Dominik Kaiser, bislang der Mann für Ecken und Freistöße, musste zurückstehen. Und nicht nur der Standard- und der Auswärtsfluch wurden gebrochen. Erstmals seit dem Saisonauftakt gegen den Karlsruher SC traf 96 vor der Pause. Zehn (!) seiner vorherigen elf Treffer hatte der Zweitligist in der zweiten Halbzeit erzielt.

Neues Trikot bringt Glück

Standard-Premiere, Auswärts-Premiere, Tor-vor-der-Halbzeit-Premiere, noch was? Tatsächlich! Denn es war auch der erste Torerfolg im grauen Ausweichtrikot, mit dem 96 vorher noch nie aufgelaufen war. Die nächste und wichtigste Premiere gilt es noch zu feiern: den ersten Auswärtssieg der Saison.

tk