20. März 2018 / 12:03 Uhr

"Zahlen sind uns nicht bekannt": Hannover 96 bezeichnet Bild-Bericht als "Störfeuer"

"Zahlen sind uns nicht bekannt": Hannover 96 bezeichnet Bild-Bericht als "Störfeuer"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Hannover 96 ist von den Unterlagen und Zahlen, die die Bild-Zeitung nannte nichts bekannt. 
Hannover 96 ist von den Unterlagen und Zahlen, die die "Bild-Zeitung" nannte nichts bekannt.  © Bernd Feil/M.i.S. / PIXATHLON/SID-IMAGES
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Hannover 96 hat auf einen Artikel in der "Bild"-Zeitung zum Übernahmeantrag von Martin Kind reagiert. Die Berichterstattung irritiere sehr, so der Club.

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Hannover 96 hat auf einen Beirag in der "Bild" reagiert. Darin hatte sich die Zeitung sich auf ein Liga-Papier berufen und berichtet, dass die Deutsche Fußball-Liga den Antrag von Martin Kind auf eine Ausnahmegenehmigung von der 50+1-Regel bei Hannover 96 abgelehnt hätte.

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"Die heutige Berichterstattung in der "Bild"-Zeitung mit der Veröffentlichung angeblicher Details aus Akten der Deutschen Fußball-Liga zum Übernahmeantrag von Martin Kind
irritiert uns sehr", teilt 96 in einer Presseerklärung mit. "Weder die Unterlagen noch die Zahlen sind uns bekannt, sodass wir dazu nicht detailliert Stellung nehmen können und werden."

Antrag ruht aus guten Gründen

Darüber hinaus habe sich "an unserer Überzeugung, dass Martin Kind die notwendigen Auflagen erfüllt" nichts geändert." Man lasse "unseren
Antrag aber derzeit mit guten Gründen ruhen".



Der Bericht solle "offensichtlich" für "Störfeuer im Vorfeld der DFL-Mitgliederversammlung" sorgen. "An diesem durchsichtigen Manöver werden wir nicht mitwirken."

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DFL: Gezielte Stimmungsmache

Auch die DFL nahm Stellung zu der Berichterstattung der "Bild"-Zeitung. Grundsätzlich äußere sich die Deutsche Fußball Liga nicht zu internen Vorgängen, die Vereine betreffen. Dennoch betonte die DFL: „Wir nehmen zur Kenntnis, dass im Vorfeld der DFL-Mitgliederversammlung am Donnerstag offensichtlich von interessierter Seite gezielt Stimmung gemacht wird. Dadurch soll erkennbar ein sachlicher Austausch erschwert werden.“

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