06. Januar 2021 / 17:26 Uhr

Es geht weiter ums Geld: Ex-Geschäftsführer Bremer und 96 streben außergerichtliche Einigung an

Es geht weiter ums Geld: Ex-Geschäftsführer Bremer und 96 streben außergerichtliche Einigung an

Tobias Manzke
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Mit 96-Mundschutz: Ex-Geschäftsführer Björn Bremer (links) betritt mit seinem Anwalt das Arbeitsgericht.
Mit 96-Mundschutz: Ex-Geschäftsführer Björn Bremer (links) betritt mit seinem Anwalt das Arbeitsgericht. © Debbie Jayne Kinsey
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Am Mittwoch stand für die 96-Profiabteilung vor dem Arbeitsgericht Hannover ein neuer Gerichtstermin auf dem Programm. Ex-Geschäftsführer Björn Bremer klagte gegen seine Kündigung, es geht ums Geld. Die Fronten waren vor Gericht verhärtet. Nun soll weiter an einer außergerichtlichen Einigung gearbeitet werden.

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Neues Jahr, neuer Gerichtstermin für die 96-Profiabteilung: Am Mittwoch ging es vor dem Arbeitsgericht Hannover in Sitzungssaal 10 in einem Gütetermin um die Kündigung von Björn Bremer (49) zum 30. Juni 2021, gegen die der Ex-Geschäftsführer klagt. Bremer (seit 2011 bei 96) erschien mit 96-Mundschutz und seinem Anwalt Holger Kern, die 96-Management GmbH wurde vertreten durch Rechtsanwalt Sebastian Melz und 96-Jusitziar Reinhold Vogelsang.

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Zur Trennung wird es kommen, es geht aber ums Geld. Außergerichtliche Termine für eine Abfindungs-Einigung scheiterten bisher. Auch am Mittwoch waren die Fronten verhärtet. Über Zahlen wurde nicht gesprochen. Das bemängelte die Vorsitzende Richterin Baudrich und bat beide Parteien „irgendwann muss einer von Ihnen den Mut haben, zu sagen: ’So kann es gehen’!“

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Unterbrechung für fast eine Stunde

Die Verhandlung wurde daraufhin für fast eine Stunde unterbrochen, beide Parteien zogen sich für ein Acht-Augen-Gespräch zurück. Ergebnis: Es soll an einer außergerichtlichen Einigung gearbeitet werden. Zudem muss bis zum 3. März noch geklärt werden, ob bei einem Prozess das Arbeitsgericht oder das Landgericht zuständig wäre.