27. August 2019 / 16:41 Uhr

96-Boygroup in Hamburg: Neue Töne mit Hansson - Muslija enttäuscht bei Fürth-Auftritt

96-Boygroup in Hamburg: Neue Töne mit Hansson - Muslija enttäuscht bei Fürth-Auftritt

Dirk Tietenberg
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Eine junge Boygroup in der Offensive: Florent Muslija, Cedric Teuchert, Emil Hansson und Linton Maina stehen für einen frechen Spielstil. Doch wie muss Mirko Slomka die Boygroup durchmischen, um beim Hamburger SV zu bestehen?
Eine junge Boygroup in der Offensive: Florent Muslija, Cedric Teuchert, Emil Hansson und Linton Maina stehen für einen frechen Spielstil. Doch wie muss Mirko Slomka die Boygroup durchmischen, um beim Hamburger SV zu bestehen? © imago/Montage
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Sie haben alle das Potenzial, für richtig gute Musik auf dem Platz zu sorgen und damit Klänge auf den Rängen zu erzeugen. Die Boygroup von Hannover 96 ist jung, aber genau deswegen in der Konstanz ihrer Leistung noch ausbaufähig. Gemeint sind Florent Muslija, Cedric Teuchert, Emil Hansson und Linton Maina - die flinke Offensive, bei der vor allem der Norwegen-Schwede gegen Fürth ein Lichtblick war. Wie sieht's gegen den Hamburger SV aus? 

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In Wiesbaden war Musik drin in der 96-Boygroup. Florent Muslija (21) und Linton Maina (19) sind in mehrerer Hinsicht begabt. Maina legt die Musik in der Kabine auf, Muslija sang den Kollegen im Trainingslager etwas vor. Mirko Slomka gab beiden Zeit, sich auch sportlich mehr zu zeigen. ,

„Ich bin nicht bereit zu sagen: Wir geben den Weg jetzt auf mit den jungen Spielern“, sagte der Trainer nach dem Pokal-Aus in Karlsruhe. „Wir haben Geduld.“ In Wiesbaden zahlte sich das Vertrauen aus, gegen Fürth gab es den nächsten Rückschlag. Den Welpenschutz gab Slomka nach dem 1:1 auf, gerade bei Muslija.

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Verdrängt Hansson Muslija?

Der Trainer lobte den Einstand des neuen Schweden-Norwegers Emil Hansson, der auch noch jung ist (21). „Seine beste Position ist die linke Position, weil er sehr gerne mit seinem starken rechten Fuß nach innen dribbelt“, sagte der Trainer. Hansson ist am gefährlichsten auf der Position, die bisher Muslija einnahm. Mal besser, diesmal schlechter.

Mirko Slomka: "Ich rede viel mit Flo"

Slomka muss seine Boygroup in Hamburg erweitern. Hansson soll beim Hamburger SV stürmen. Und Muslija? „Ich rede viel mit Flo“, erklärte Slomka, „um ihn in eine bessere Position zu bringen. Er hatte wenig Kontakte auf der linken Seite, er hat nach 30 Minuten im Zentrum gespielt.“ Aber: „Das wurde auch nicht viel besser.“

Talent und Aufstiegsheld: Das ist Emil Hansson

Mit der <b>U19 des SK Brann Bergen</b> wurde Emil Hansson 2014 norwegischer Meister (2. von rechts). Daraufhin wechselte er in die U19 des schwedischen Erstligisten <b>Kalmar FF</b>. Zur Galerie
Mit der U19 des SK Brann Bergen wurde Emil Hansson 2014 norwegischer Meister (2. von rechts). Daraufhin wechselte er in die U19 des schwedischen Erstligisten Kalmar FF. ©
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Slomka fordert mehr Biss von Muslija

Der frühere Karlsruher „war jetzt nicht so griffig. Ich verlange, dass er sein Herz ausschüttet auf dem Platz, aber manchmal läuft’s nicht. Er hatte zu wenig Aktionen.“ Deshalb musste Muslija nach 45 Minuten raus. Hansson kam erst später (76.) für den ebenfalls schwachen Cedric Teuchert. Der Neue hatte in einer Viertelstunde mehr gute Aktionen als Muslija in einer Dreiviertelstunde.

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Hansson ärgert sich über vergebene Kopfballchance

„Ein Super-Pass auf Duckschi (Marvin Ducksch), sein Kopfball ist ein bisschen zu hoch“, erinnerte sich Sportdirektor Jan Schlaudraff. Hansson war aber der Einzige, der die 96-Führung hätte einleiten oder selbst erzielen können. Der Neue verriet den norwegischen Journalisten nach seinem Debüt, dass er sich über Slomkas Vertrauen freue. „Umso mehr ärgert es mich, dass ich meine Kopfballchance nicht genutzt habe. Das wird mich noch ein paar Tage nerven“, sagte Hansson. Das 1:1 gegen Fürth war ohnehin nervig. Hanssons Auftritt hingegen „erfreulich“, sagte Slomka, „vieles andere war nicht erfreulich.“

Mo Abdellaoue, Leon Andreasen & Co.: Das waren und sind die Skandinavier bei Hannover 96 (Stand: 21. August 2019)

<b>Emil Hansson (seit 2019):</b> Der neueste 96-Import aus dem Norden. Der junge Schwede, geboren in Norwegen, wies in der niederländischen zweiten Liga beim RKC Walwijk sein Können nach, er besticht durch Schnelligkeit und Dribbelstärke. Zur Galerie
Emil Hansson (seit 2019): Der neueste 96-Import aus dem Norden. Der junge Schwede, geboren in Norwegen, wies in der niederländischen zweiten Liga beim RKC Walwijk sein Können nach, er besticht durch Schnelligkeit und Dribbelstärke. ©
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