28. September 2020 / 17:58 Uhr

Preise pro Partie leicht gestiegen: Am Dienstag startet 96 den Kartenvorverkauf fürs Derby

Preise pro Partie leicht gestiegen: Am Dienstag startet 96 den Kartenvorverkauf fürs Derby

Jonas Szemkus
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
 Nach dem Heimspiel gegen Kiel am 2. März 2020 sind im Derby gegen Braunschweig wieder 9800 Zuschauer erlaubt.
Nach dem Heimspiel gegen Kiel am 2. März 2020 sind im Derby gegen Braunschweig wieder 9800 Zuschauer erlaubt. © imago images/Noah Wedel
Anzeige

Die Atmosphäre kehrt zurück in die Arena von Hannover 96, beim Derby-Heimspiel am Samstag (13 Uhr) gegen Eintracht Braunschweig dürfen 9800 Fans rein. Ab Dienstag gibt’s Karten. Der SPORTBUZZER beantwortet die wichtigsten Fragen zu Tickets, Abstandsregeln und letzten Absagesorgen.

Anzeige

Wie läuft das mit den Derbykarten?

Wer noch keine E-Mail erhalten hat, bekommt auch keine Karte. Denn für die sogenannte „Testphasendauerkarte“, die für das Derby und das Heimspiel gegen Düsseldorf (24. Oktober) gilt, gibt es ein Vorkaufsrecht für die rund 20.000 Dauerkarteninhaber aus der Vorsaison. Und die wurden informiert. Andere Fans gehen wohl leer aus.

Der Verkauf der neuen Dauerkarte beginnt am Dienstag um 10 Uhr im 96-Onlineshop – nach dem Prinzip „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“. Pro Person gibt es maximal zwei Testdauerkarten. Einzeltickets gehen bei der begrenzten Kapazität nicht in den Verkauf, auch Gästefans aus Braunschweig und Düsseldorf kommen nicht rein.

User-Noten: So habt ihr die Spieler von Hannover 96 gegen den VfL Osnabrück bewertet

Michael Esser: 3,6 Zur Galerie
Michael Esser: 3,6 ©

Wie teuer sind die Tickets?

Vergleicht man das Zwei-Spiele-Testticket mit der Vorjahresdauerkarte, ist der Preis pro Partie leicht gestiegen. Zwei Beispiele: Für den Oberrang im Osten werden für Vollzahler insgesamt 66 Euro fällig – pro Spiel 4 Euro mehr als im Dauerkartenschnitt der Vorsaison.

„Stehplätze“ im Nord-Unterrang werden in Corona-Zeiten bestuhlt und kosten für Vollzahler 22 Euro – 2 Euro mehr pro Partie. Für die da­rauf­fol­gen­den Partien er­war­ten die Klubs bereits neue Zuschauerregeln der Politik.

Wie läuft’s mit Einlass und Mund-Nasen-Schutz?

96 öffnet alle Arenaeingänge, um den Zugang so gut wie möglich zu entzerren, drängeln ist verboten. Weil die Tickets personalisiert sind, müssen Fans einen gültigen Lichtbildausweis mitbringen, zum Beispiel den Personalausweis. Die Testdauerkarte ist nicht übertragbar.

Bis zum Sitzplatz muss der Mund-Nasen-Schutz getragen, auf dem Sitzplatz selbst kann er abgenommen werden. Für alle anderen Wege, zum Beispiel zur Toilette oder zum Getränkestand, muss die Maske wieder aufgesetzt werden. Essen und Getränke gibt es fast wie üblich, nur Alkohol wird keiner ausgeschenkt.

Wichtig: Wer am Einlass stark alkoholisiert auffällt, kommt gar nicht erst rein. Profiboss Martin Kind hofft, „dass alle Fans die Regeln beachten und Verständnis zeigen“. Wichtig ist auch, wie immer in Pandemiezeiten: Wer sich nicht fit fühlt und womöglich sogar Corona-Symptome hat, sollte zu Hause bleiben.

Mehr zu Hannover 96

Nach den Bildern ohne Abstand aus Osnabrück: Sitzen die Fans in Hannover auch so eng beieinander?

Nein. 96 verteilt die Fans mit Abstand auf der Tribüne: zwei Plätze besetzt, zwei frei, zwei besetzt – und so weiter. Zwischen besetzten Platzreihen bleibt jeweils eine Reihe leer. Anders als in Osnabrück werden alle Tribünen entsprechend genutzt.

Können steigende Corona-Zahlen das Derby mit Fans noch verhindern?

Ein klares Ja. Das Gesundheitsamt der Region hat die aktuellen Fallzahlen im Blick, prüft und bewertet die Lage jeden Tag neu „und in Abhängigkeit der Sieben-Tage-Inzidenz“, erläutert Re­gions­spre­che­rin Sonja Wendt: „Wenn nötig, kann das Gesundheitsamt auf Grundlage dieser Daten Maßnahmen ergreifen, um die Ausweitung des Covid-19-Geschehens einzudämmen.“

Heißt: Gibt es zu viele positive Fälle, könnte das Derby ohne Fans stattfinden – diese Entscheidung wäre auch kurzfristig möglich.