09. Januar 2019 / 08:07 Uhr

Comeback in zentraler Rolle: So plant 96-Coach Breitenreiter mit Hoffnungsträger Bebou

Comeback in zentraler Rolle: So plant 96-Coach Breitenreiter mit Hoffnungsträger Bebou

Dirk Tietenberg
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96-Trainer André Breitenreiter verspricht sich eine Menge von Rückkehrer Ihlas Bebou.
96-Trainer André Breitenreiter verspricht sich eine Menge von Rückkehrer Ihlas Bebou. © Florian Petrow
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Ihlas Bebou war bis zu seiner Oberschenkelverletzung der Lichtblick in der harmlosen Offensive von Hannover 96. Der Togolese gibt im Testspiel gegen den SV Zulte Waregem am Mittwoch (15.30 Uhr) sein Comeback. 96-Trainer André Breitenreiter plant den Togolesen als zentrales Element eines neuen Dreiersturms ein.

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Zur besten Bundesligazeit spielt Hannover 96 am Mittwoch vor der Haustür, der Bundesliga-Vorletzte hat ein Heimspiel auf seinem Trainingsplatz in Marbella. Um 15.30 Uhr trifft die Mannschaft auf den belgischen Tabellendreizehnten SV Zulte Waregem. Es wird ein Blick in die Zukunft, der einiges darüber verraten wird, wie gut 96 vor dem Start der Rückrunde wirklich aufgestellt ist.

Seinem Training gestern nahm André Breitenreiter schon etwas die Intensität. „Wir wollen etwas frischer ins Spiel gehen“, sagt der Trainer. Die Spieler übten gestern, wie sie den Ball unter Druck nach vorn tragen – und vorne, da wartet endlich der Hoffnungsträger der Rückrunde: Ihlas Be­bou.

Die Karriere von Ihlas Bebou in Bildern

Ihlas Bebou wechselte 2011 aus der B-Jugend des VfB Hilden zu Fortuna Düsseldorf. Im April 2013 machte er mit 19 Jahren sein erstes Spiel für die U23 in der Regionalliga West. Dieses Bild zeigt ihn einen Monat später beim Spiel gegen die Sportfreunde Siegen, bei dem ihm zwei Vorlagen gegangen.   Zur Galerie
Ihlas Bebou wechselte 2011 aus der B-Jugend des VfB Hilden zu Fortuna Düsseldorf. Im April 2013 machte er mit 19 Jahren sein erstes Spiel für die U23 in der Regionalliga West. Dieses Bild zeigt ihn einen Monat später beim Spiel gegen die Sportfreunde Siegen, bei dem ihm zwei Vorlagen gegangen.   ©
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Gemeinsam mit Neuzugang Müller im Sturm

Der schnellste 96-Offensive ist nach der Sehnenverletzung wieder fit. Auf dem Platz ist er für 96 wertvoller denn als Co-Kommentator wie beim Test gegen NEC Nijmegen. Breitenreiter hat Bebou bereits verraten, dass er eine zentrale Rolle spielen soll, auch positionstechnisch.

Bebou und der Neue Nicolai Müller sollen im Dreiersturm vorne wirbeln – dass Müller gestern zweimal am Knie behandelt wurde, soll kein Problem für den Einsatz heute sein. Im Zentrum erhofft sich Breitenreiter vom bisher enttäuschenden Bobby Wood eine Leistungsexplosion. Alternativ steht Hendrik Weydandt zur Verfügung.

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Ihlas Bebou nimmt es mit zwei Gegenspielern auf Zur Galerie
Ihlas Bebou nimmt es mit zwei Gegenspielern auf ©

Bebou auf einer Stufe mit Müller und Kampl eingeordnet

In der Spitze wünschte sich der Trainer zuletzt auch noch einen neuen Spieler. Aber solange der ebenso fehlt wie der weitere offensive Außenspieler und der Mittelfeldmann, muss der 96-Trainer auf das Personal setzen, das er hat. Die Hoffnung ist groß, dass Bebou den Angriff wieder besser macht.

Das Fachmagazin „Kicker“ stellte ihn mit Thomas Müller, Leipzigs Kevin Kampl und Bremens Davy Klaassen auf eine Leistungsstufe, „Im weiteren Kreis“. Bebou, so die Erklärung, sei „der einzige 96-Feldspieler, der in der Hinrunde Bundesligaklasse nachgewiesen hat“. Drei Tore, drei Torvorlagen, so viel leistete keiner der Kollegen. Nach seinem überragenden Wolfsburg-Spiel verletzte sich Bebou allerdings.

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Bebou und Anton als Schlüsselspieler

Es folgten sechs weitere Spiele, von denen 96 keines mehr gewann und sich dabei immer weniger Torchancen herausspielte. Heute gegen die Belgier erwartet Breitenreiter noch keine Wunderdinge von dem Nationalspieler aus Togo – aber mehr Gefahr als zuletzt beim 0:0 gegen den niederländischen Zweitligisten Nijmegen. Ein Spieler aus Nijmegen hatte nach dem Spiel Journalisten sogar gefragt, ob dies denn die Erste-Bundesliga-Mannschaft aus Hannover gewesen sei.

Bebou wird in Breitenreiters Aufholjagd in der Rückrunde – ähnlich wie Waldemar Anton als Sechser – eine Schlüsselrolle spielen. Be­bou soll anders als früher weniger auf die Au­ßen­posi­tion ausweichen, sondern den direkten Weg zum Tor suchen und möglichst oft selbst abschließen. Heute kann er sich schon mal warmschießen. Am 19. Januar, also bereits in zehn Tagen, soll er gegen Bremen schon wieder treffen. Es muss schnell gehen mit seiner Rückkehr. Und schnell, das ist Bebou ja.

Die neuen Marktwerte von Hannover 96: Gewinner und Verlierer

<b>Gewinner - </b>Ihlas Bebou: 8,5 Millionen Euro -> 12 Millionen Euro (+41,2 Prozent) Zur Galerie
Gewinner - Ihlas Bebou: 8,5 Millionen Euro -> 12 Millionen Euro (+41,2 Prozent) ©

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