18. März 2020 / 17:32 Uhr

Corona-Krise als Anlass: 96-Profiboss Martin Kind für Solidarfonds

Corona-Krise als Anlass: 96-Profiboss Martin Kind für Solidarfonds

Andreas Willeke
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
96-Profiboss Martin Kind spricht sich für einen Solidarfonds aus.
96-Profiboss Martin Kind spricht sich für einen Solidarfonds aus. © Peter Steffen/dpa
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Die Corona-Krise wird den Fußball noch nachhaltig beschäftigen. Wann der Ball wieder rollt, ist völlig unklar. Einigen Klubs droht durch fehlende Einnahmen sogar die Insolvenz. Martin Kind, Profiboss von Hannover 96, schlägt vor, dass die Deutsche Fußball-Liga Solidarfonds aufbaut.

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Die Coronakrise trifft den Fußball unvorbereitet. Einigen Klubs droht sogar die Insolvenz. Als „Idee für die Zukunft“ schlägt ­96-Profichef Martin Kind vor: „Die DFL sollte einen Solidarfonds aufbauen. Die Krise zeigt, dass dies dringend notwendig ist.“

Fonds mit TV-Geld-Anteilen

Bestückt werden könnte dieser Fonds mit einem festzulegenden Anteil des TV-Geldes. „Dann wird halt nicht die komplette Einnahme auf die Klubs verteilt“, meint Kind. Voraussetzung wäre, dass alle Vereine dem auch zustimmen. Für Kind ist das jedenfalls „ein mögliches Modell, um den Solidargedanken aufzugreifen“. Sollte erneut eine Notlage entstehen, könnten Vereine mit Mitteln aus dem Solidarfonds die Krise überbrücken.

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