25. März 2022 / 19:17 Uhr

Hannover 96: Das sagt Manager Marcus Mann zum Trainingszoff

Hannover 96: Das sagt Manager Marcus Mann zum Trainingszoff

Dirk Tietenberg
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
96-Sportdirektor Marcus Mann äußert sich zum Trainingsvorfall.
96-Sportdirektor Marcus Mann äußert sich zum Trainingsvorfall. © Florian Petrow
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Am Freitag brach Christoph Dabrowski das Training von Hannover 96 ab. „Unerträglich" sei die Einstellung einiger. „Das wird nicht zum Erfolg führen." Nun äußerte sich Manager Marcus Mann dazu: Und der findet es nicht dramatisch.     

„Früher war das bei uns auf der Tagesordnung", sagte Mann über seine aktive Zeit. Beim Karlsruher SC habe er selbst einst einen Trainingsabbruch provoziert. „Besser, es geht zur Sache als gar nicht." Lukas Hinterseer hatte im Training Tim Walbrecht rotwürdig gefoult, ein Frustfoul, nachdem der Stürmer sich über die harte Gangart seiner Gegner im Trainingsspiel beklagt hatte. Hinterseer schimpfte, schlug einen Ball weg und ging dann Walbrecht an.

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„Nicht überbewerten"

Mann mochte das Thema „nicht überbewerten". Gespräche mit Hinterseer oder Kapitän Marcel Franke gab es nach dem Trainingsabbruch nicht. Die beiden waren die ersten Spieler, die eine Viertelstunde nach dem Trainingsabbruch im Auto saßen und ins freie Wochenende fuhren.

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„Das war drüber"

Im Training hatte es nicht nur Frustfouls, sondern auch frustrierte Verlierer des Trainingsspiels gegeben, die Gegentore über sich ergehen ließen. Trainer Dabrowski schaute sich das lange Zeit geduldig an - und griff dann ein, als Hinterseer das Foul beging. „Das war drüber", sagte Mann. „Und das hatte auch Konsequenzen."

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Außer weniger Training hatte der Vorfall bislang aber keine Folgen für die Profis. „Es war auch keine halbe Stunde weniger, es waren nur ein paar Minuten", sagte Mann.