02. Juli 2021 / 16:56 Uhr

Hannover 96: Der neue Manager Mann trifft gegen Paderborn "seinen" Trainer

Hannover 96: Der neue Manager Mann trifft gegen Paderborn "seinen" Trainer

Dirk Tietenberg
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Marcus Mann (li.) und Jan Zimmermann (2.v.l.) tauschen sich im 96-Training miteinander aus.
Marcus Mann (li.) und Jan Zimmermann (2.v.l.) tauschen sich im 96-Training miteinander aus. © Florian Petrow
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Samstagnachmittag absolviert Hannover 96 das dritte Testspiel in der Zeit des neuen Trainers Jan Zimmermann. 96 trifft auf Liga-Rivale Paderborn. Den aktuellen Trainer der Paderborner hat tatsächlich der neue 96-Sportdirektor Marcus Mann entdeckt. Nicht nur Hannovers Manager wird am Samstag genau hinsehen.

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0:2 gegen St. Pauli, 1:0 gegen Viktoria Berlin - bisher waren die 96-Testspiele nicht berauschend. Am Samstagnachmittag trifft Hannover auf den Ligarivalen Paderborn. Ein Duell "auf Augenhöhe", glaubt Zimmermann, "Paderborn ist ein einem ähnlichen Stadium wie wir. Sie haben auch einen neuen Trainer."

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Der Mann heißt Lukas Kwasniok (49) kam über Karlsruhe, Jena und Saarbrücken nach Paderborn, weil Steffen Baumgart nach Köln wechselte. Baumgart war auch Kandidat in Hannover, aber es wurde Zimmermann. Manager wurde Mann - und ausgerechnet der neue Sportdirektor hat die Karriere des Paderborn-Trainers Kwasniok extrem beschleunigt.

Trainingsbilder von Hannover 96 (2. Juli)

Impressionen vom 96-Training am Freitag. Zur Galerie
Impressionen vom 96-Training am Freitag. ©

Mann stellte Lottner frei und holte Kwasniok

Mann war Manager in Saarbrücken, der Aufstieg in die 3. Liga war gefährdet. Mann stellte den beliebten Trainer Dirk Lottner frei, holte Kwasniok und stieg auf. Mann wechselte danach selbst nach Hoffenheim, Kwasniok setzte seine gute Arbeit in Saarbrücken fort und steigt nun als Trainer auf in die 2. Liga. In der HDI-Arena gibt es nun das Wiedersehen des Aufstiegsteams von der Saar.

Wichtig für 96 ist gegen Paderborn, dass die Mannschaft einen stabileren Eindruck macht. Dazu wird Zimmermann eine potenzielle erste Elf aufstellen und weniger Experimente anstellen. "Wir werden etwas ausprobieren, immer noch, aber wir versuchen, eine bessere Statik ins Spiel zu bekommen", sagt Zimmermann. Dazu wird er mutmaßlich die neuen torgefährlichen Mittelfeldspieler Sebastian Ernst und Sebastian Kerk auch mal in einer Hälfte zusammen aufstellen.

Zimmermann rechnet sich gegen Paderborn mehr aus als gegen St.. Pauli oder Viktoria. "Wir haben in den ersten beiden Spielen Mannschaften gehabt, die eingespielt waren. Paderborn ist in einem ähnlichen Stadium wie wir", findet der Trainer. Den ersten Härtetest gegen Drittligist SC Verl gewann Paderborn allerdings recht souverän mit 5:1.