15. September 2020 / 18:56 Uhr

Hannover 96: Zum Derby gegen Braunschweig dürfen 9.800 Fans ins Stadion (Update!)

Hannover 96: Zum Derby gegen Braunschweig dürfen 9.800 Fans ins Stadion (Update!)

Uwe von Holt
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Zum Derby gegen Eintracht Braunschweig werden wieder Zuschauer im Stadion sein.
Zum Derby gegen Eintracht Braunschweig werden wieder Zuschauer im Stadion sein. © imago images / Nordphoto / SPORTBUZZER
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Zum zweiten 96-Heimspiel der Saison gegen Eintracht Braunschweig gibt es laut Beschlüssen von Bund und Ländern ein Zuschauer-Comeback – mit 20 Prozent Stadionauslastung. Mittlerweile wurde auch entschieden, wer wie an Karten kommen kann.

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In einer Welt ohne Corona wäre der 3. Oktober ein Fußballfeiertag für die Fanmassen in Hannover – am Tag der deutschen Einheit spielt 96 gegen Eintracht Braunschweig, das Derby wäre ausverkauft, mit 49.000 Zuschauern in der HDI-Arena – und nicht das nächste Geisterspiel in einer seit einem halben Jahr öden Stadionatmosphäre.

Doch nun wandelt sich Trostlosigkeit in Hoffnung – spätestens zum zweiten Heimspiel der Saison gegen den blau-gelben Rivalen darf ein frischer Stimmungswind durchs Stadion wehen, hoffentlich frei von ansteckenden Aerosolen.

Das ist der Spielplan von Hannover 96 in der Saison 2020/21 der 2. Bundesliga:

Hannover 96 spielt in der kommenden Zweitligasaison unter anderem gegen Fortuna Düsseldorf, den Hamburger SV und Eintracht Braunschweig.  Zur Galerie
Hannover 96 spielt in der kommenden Zweitligasaison unter anderem gegen Fortuna Düsseldorf, den Hamburger SV und Eintracht Braunschweig.  ©

Nach den neuesten Beschlüssen von Bund und Ländern gibt es im Profifußball ein Zuschauer-Comeback – mit 20 Prozent Stadionauslastung. Die Fanrückkehr, im Pokal bereits regional unterschiedlich gehandhabt, läuft deutschlandweit als sechswöchiger Testbetrieb.

Das heißt für 96: Spätestens gegen Braunschweig können knapp 10 000 Fans in die Arena; zum Auftakt am Samstag gegen Karlsruhe nur 500 VIP-Besucher. Grundsätzlich sieht 96-Profichef Martin Kind die Lockerungen aus der Politik als „gutes Signal“.

Der Klub ist gewappnet, geregelt werden müssen im Doppelpass mit dem Gesundheitsamt die Details. Das Grundproblem: Wie eng dürfen die Tribünen besetzt werden? Können Gruppen von zehn Menschen zusammensitzen, was in Niedersachsen erlaubt ist, wäre Platz für mehr Zuschauer.

Müssen die Fans einzeln oder paarweise platziert werden, verringert das die Kapazität, weil überall Abstände eingehalten werden müssen. Auf jeden Fall gelten Maskenpflicht bis zum Platz und Drängelverbot an den Eingängen.

Mittlerweile ist auch entschieden, wer Karten bekommen soll. 96 wird die 19.000 Dauerkartenkunden der vergangenen Saison anschreiben und ihnen die Möglichkeit geben, jeweils zwei Tickets für das Derby zu kaufen. Wann der Verkauf startet, ist noch nicht bekannt. Es gilt das Motto: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Wer für das Braunschweig-Spiel leer ausgeht, bekommt ein exklusives Vorkaufsrecht für das Heimspiel am 24. September gegen Fortuna Düsseldorf eingeräumt.