02. März 2018 / 20:33 Uhr

Hannover 96: Düsseldorf-Chef Robert Schäfer kritisiert Martin Kind

Hannover 96: Düsseldorf-Chef Robert Schäfer kritisiert Martin Kind

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Robert Schäfer kritisiert Martin Kind.
Robert Schäfer kritisiert Martin Kind. © imago/Uwe Kraft/Collage
Anzeige

Martin Kind sorgte mit seinem Antrag auf Übernahme von Hannover 96 in ganz Deutschland für Diskussionen. Nun äußerte sich Robert Schäfer, Vorstandsvorsitzender bei Fortuna Düsseldorf, zum 50+1-Streit.

Anzeige

Fortuna Düsseldorfs Vorstandsvorsitzender Robert Schäfer hat Vereinschef Martin Kind vom Fußball-Bundesligisten Hannover 96 wegen dessen Haltung im 50+1-Streit kritisiert. Kind habe eine „private, wertsteigernde Motivation“, sagte Schäfer der „Westdeutschen Zeitung“ (Samstag). „Er will, dass seine Anteile mehr wert werden. Der Prüfungsprozess, ob Kind wirklich nachhaltig ausreichend in den Verein investiert hat, ist ja bis jetzt nicht abgeschlossen worden“, bemerkte der Vorstandschef des Zweitligisten.

Anzeige

Das sind die Fan-Reaktionen auf den Stimmungsboykott bei Hannover 96:

Hendrik Staigis: Mich macht die Situation rund um Hannover 96 derzeit sehr traurig. Ich komme aber nicht umhin, dem Vorstand unter Martin Kind – bei allen Verdiensten um den Verein in der Vergangenheit – die Hauptschuld an dieser Situation zuzuschreiben. Zur Galerie
Hendrik Staigis: Mich macht die Situation rund um Hannover 96 derzeit sehr traurig. Ich komme aber nicht umhin, dem Vorstand unter Martin Kind – bei allen Verdiensten um den Verein in der Vergangenheit – die Hauptschuld an dieser Situation zuzuschreiben. ©

​"Es ist an der Zeit"

Schäfer erwartet, dass die 50+1-Regel in Deutschland auch künftig unberührt bleiben wird. „Die Unterstützer einer Abschaffung waren in letzter Zeit vielleicht stimmgewaltiger. Aber jetzt ist es an der Zeit, dass sich die Mehrheit laut für den Erhalt der 50+1-Regel äußert“, sagte Schäfer.

Mehr zu Hannover 96

Um die Bundesliga künftig wieder spannender machen zu können, plädiert Schäfer für eine stärkere Regulierung. Es sei bedenkenswert, „ob wir durch die TV-Geld-Verteilung die Starken immer stärker machen müssen oder ob nicht hier ein Schlüssel für mehr Wettbewerb liegt“.



dpa

Tipp: Die komplette SPORTBUZZER-Berichterstattung zur EM 2021 findest Du auch in der superschnellen EM-App von Toralarm. Und folge gerne @sportbuzzer auf Instagram!