14. Januar 2020 / 15:44 Uhr

Halstenberg und Co.: Diese Eigengewächse konnten sich bei 96 nicht durchsetzen

Halstenberg und Co.: Diese Eigengewächse konnten sich bei 96 nicht durchsetzen

Sportredaktion Hannover
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Marcel Halstenberg, Niko Gießelmann, Valmir Sulejmani und Mike-Steven Bähre: Sie alle schafften den Durchbruch bei Hannover 96 nicht.
Marcel Halstenberg, Niko Gießelmann, Valmir Sulejmani und Mike-Steven Bähre: Sie alle schafften den Durchbruch bei Hannover 96 nicht. © Florian Petrow / Christoph Kugel / Madsack-Archiv
Anzeige

Trainer Kenan Kocak ist mit den nachrückenden Talenten von Hannover 96 nicht zufrieden. Klemmt es in der Nachwuchsarbeit der Roten? Wir blicken zurück auf die Eigengewächse, die den Sprung zum Profi in den letzten Jahren nicht geschafft haben - darunter sind auch prominente Namen.

Anzeige
Anzeige

Die Nachwuchsarbeit von Hannover 96 ist in den letzten Tagen in den Fokus gerückt - Grund dafür ist Kritik, die Trainer Kenan Kocak an den Talenten übte, die aktuell bei den Profis mitmischen. "Die NLZ-Spieler sind bei Weitem nicht so weit, dass sie sich annähernd Hoffnung machen können Richtung 2. Liga. Das muss man knallhart sagen", sagte Kocak nach dem Test gegen Werder Bremen (1:3).

Als Talentschmiede war 96 noch nie bekannt, konnte in den vergangenen Jahren aber immerhin Waldemar Anton und Linton Maina in die Profimannschaft integrieren. Beide sind mittlerweile Stammspieler, Anton war sogar zwischenzeitlich Kapitän. Auch Noah Sarenren Bazee und Timo Hübers, die jeweils immer wieder von Verletzungen gestoppt wurden, gelang der Sprung nach oben.

Einige schafften woanders den Sprung, andere spielen jetzt unterklassig

Doch nicht allen einst hoffnungsvollen Talenten ist der Schritt zu den 96-Profis in der Vergangenheit geglückt. Einige verschwanden anschließend in der Versenkung des Amateurfußballs, andere wie Marcel Halstenberg und Niko Gießelmann wurden auf anderem Weg zu gestandenen Bundesligaprofis.

Der SPORTBUZZER blickt zurück und stellt eine Auswahl von talentierten Eigengewächsen vor, die sich bei 96 nicht durchsetzen konnten - aus den verschiedensten Gründen.

Diese Eigengewächse konnten sich bei Hannover 96 nicht durchsetzen - und das machen sie heute

<b>Fynn Arkenberg (Abwehr, fünf Profieinsätze für 96):</b> Seine Karriere startete der Verteidiger beim TSV Havelse. Von dort aus ging es 2011 in die Jugend von Hannover 96, in der Arkenberg die U17 und die U19 durchlief. Im Jahr 2016 dann der bisherige Höhepunkt seiner Karriere: Gegen die TSG Hoffenheim und gegen den FC Bayern München wurde der damals 20-Jährige zu den Profis berufen. Insgesamt absolvierte er fünf Partien für die erste und 69 Partien für die zweite Mannschaft der Roten, bis er Hannover 96 in Richtung Halle verließ. Zur Galerie
Fynn Arkenberg (Abwehr, fünf Profieinsätze für 96): Seine Karriere startete der Verteidiger beim TSV Havelse. Von dort aus ging es 2011 in die Jugend von Hannover 96, in der Arkenberg die U17 und die U19 durchlief. Im Jahr 2016 dann der bisherige Höhepunkt seiner Karriere: Gegen die TSG Hoffenheim und gegen den FC Bayern München wurde der damals 20-Jährige zu den Profis berufen. Insgesamt absolvierte er fünf Partien für die erste und 69 Partien für die zweite Mannschaft der Roten, bis er Hannover 96 in Richtung Halle verließ. ©
Anzeige
Mehr zu Hannover 96
Hier #GABFAF-Supporter werden

Der Amateurfußball braucht dringend Hilfe! #GABFAF setzt sich bei Verbänden, Politikern und Sponsoren für die Amateurklubs ein. Für vernünftige Duschen, Umkleiden, Plätze, Flutlicht. Für mehr Respekt. Trage Dich hier kostenlos ein, wenn Du dieses Anliegen unterstützt. Du bekommst unseren exklusiven Newsletter und hast jeden Monat die Chance auf 2000 Euro Zuschuss für Deinen Verein.

ANZEIGE: 50% auf alle JAKO Artikel! Der Deal des Monats im SPORTBUZZER-Shop.

Die aktuellen TOP-THEMEN