30. November 2021 / 06:47 Uhr

Thioune & Co.: Diese Trainer könnten bei 96 auf Zimmermann folgen

Thioune & Co.: Diese Trainer könnten bei 96 auf Zimmermann folgen

Andreas Willeke
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Zwei potenzielle neue Trainer für 96: Daniel Thioune und Uwe Neuhaus (eingeklinkt).
Zwei potenzielle neue Trainer für 96: Daniel Thioune und Uwe Neuhaus (eingeklinkt). © IMAGO/Sven Simon/Noah Wedel
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Nach dem peinlichen 0:4 in Karlsruhe hat sich Hannover 96 von Trainer Jan Zimmermann getrennt. Doch wer wird sein Nachfolger? Zwei Kandidaten mit viel Erfahrung in der 2. Bundesliga sind Daniel Thioune und Uwe Neuhaus. Und sonst?

Als 96 Jan Zimmermann verpflichtete, konnte der Havelse-Trainer eine Voraussetzung nicht erfüllen – er hat keine Zweitliga-Erfahrung. 96-Chef Martin Kind sah jedoch großzügig darüber hinweg mit dem Verweis auf „die Perspektive“. Mit Sportchef Marcus Mann holte 96 noch einen Sportlichen Leiter, der nie in der 2. Liga gearbeitet hat.

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Das verwundert auch deshalb, weil ständig die Besonderheit dieser Liga betont wird. Jetzt muss 96 einen Nachfolger für Zimmermann suchen, und diese Qualifikation ist dabei zwingend vorgeschrieben: Es muss ein Trainer sein, der die 2. Liga kennt.

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Ein logischer Kandidat wäre Daniel Thioune. Er brächte die Expertise vom großen HSV aus Hamburg mit. Zwei Spiele vor dem Ende der vergangenen Saison wurde Thioune gefeuert. HSV-Urgestein Horst Hrubesch sollte den Aufstieg retten, was ihm aber auch nicht gelang. Zuvor hatte Thioune drei Jahre in Osnabrück erfolgreich gearbeitet. Der Ex-Profi dürfte zu 96 passen.

Thioune ist 47 – noch mehr Erfahrung brächte der 62-jährige Uwe Neuhaus mit. Arminia Bielefeld führte er 2020 in die Bundesliga. Zuvor hat Neuhaus in Dresden und bei Union Berlin erfolgreich gearbeitet. Neuhaus könnte dem jungen 96-Gebilde Halt geben.

Weitere Namen: Kühbauer, Labbadia, Keller

Auf dem Markt ist auch wieder Dietmar Kühbauer. Der 50-Jährige hat bis vor drei Wochen bei Rapid Wien gearbeitet und wäre ein interessanter Kandidat. Bruno Labbadia oder Jens Keller werden dann womöglich auch auf der 96-Liste auftauchen.

Den neuen Mann auszusuchen, ist der Job des Sportchefs. Bei Zimmermanns Verpflichtung war Mann noch nicht im 96-Dienst, den Trainer hat Kind ausgesucht.


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Als Manager bei Drittligist Saarbrücken entschied sich Mann bei einem Wechsel in der Saison für Lukas Kwasniok, den er aus Karlsruhe kannte. Das stellte sich als gute Wahl heraus. Der Trainer schaffte den Aufstieg in die 3. Liga mit Saarbrücken, wechselte dann nach Paderborn. Dort läuft es auch für Kwasniok.

Ein ähnlich gutes Händchen braucht Mann auch bei 96.