22. April 2021 / 11:07 Uhr

Neue Erfolgsgeometrie? 96-Angriffsdreieck Haraguchi, Ducksch, Weydandt liefert

Neue Erfolgsgeometrie? 96-Angriffsdreieck Haraguchi, Ducksch, Weydandt liefert

Andreas Willeke und Dirk Tietenberg
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Das hat ganz gut funktioniert: Marvin Ducksch (von links), Genki Haraguchi und Hendrik Weydandt treffen und bereiten gegen Regensburg vor.
Das hat ganz gut funktioniert: Marvin Ducksch (von links), Genki Haraguchi und Hendrik Weydandt treffen und bereiten gegen Regensburg vor. © Florian Petrow/IMAGO/Sven Simon
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Gegen Regensburg bot 96-Trainer Kenan Kocak als zentralen offensiven Mittelfeldspieler Genki Haraguchi hinter der Doppelspitze Marvin Ducksch und Hendrik Weydandt auf. Das Angriffsdreieck funktionierte gut, alle drei Treffer gingen beim 3:1 auf sein Konto. Ist das die neue Erfolgsgeometrie?

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Es muss ja nicht gleich ein neues magisches Dreieck ausgerufen werden – in Erinnerung an die frühere Stuttgarter Erfolgskonstruktion mit Fredi Bobic, Krassimir Balakow und Giovane Elber. Aber den 3:1-Sieg gegen Regensburg hat 96 vor allem dem Angriffsdreieck der Mannschaft zu verdanken. Genki Haraguchi als zentraler offensiver Mittelfeldspieler hinter den beiden Stürmern Hendrik Weydandt und Marvin Ducksch – das war die Erfolgsgeometrie.

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Kenan Kocak lobte nachher alle drei. Aber der Reihe nach. Ducksch legte die ersten beiden Tore vor und erzielte den dritten Treffer. „Ich ziehe den Hut vor Ducksch, wie er auch defensiv für die Mannschaft gearbeitet hat. Eine richtig gute Performance“, meinte der Trainer.

Bilder vom Spiel der 2. Bundesliga zwischen Hannover und Jahn Regensburg

Hannovers Sei Muroya (r) und Regensburgs Charalambos Makridis kämpfen um den Ball.  Zur Galerie
Hannovers Sei Muroya (r) und Regensburgs Charalambos Makridis kämpfen um den Ball.  ©

Haraguchi erzielte nach schlanken 33 Sekunden den wichtigen Führungstreffer und legte das dritte Tor vor, kam beim Loben knapper davon. „Genki hat in den letzten Spielen schon gezeigt, wie wichtig er ist“, sagte der Trainer.

Kocak freut sich "ungemein" für Weydandt

Weydandt machte das zweite Tor und war beim ersten beteiligt. Auch das freut Kocak „ungemein für den Jungen, dass er ein Tor geschossen hat. Henne ist ein toller Charakter, eine tolle Persönlichkeit. Er hat sich nie hängen lassen.“

Nach vielen schwachen Leistungen war beim 3:4 am Sonntag in Bochum ein Aufwärtstrend bei Weydandt erkennbar. Nun traf der 25-Jährige auch nach 135 Tagen mal wieder. Er steht bei vier Saisontoren, Haraguchi bei neun und Ducksch bei 13 Treffern.

Der beste 96-Torjäger zeigte sich „stolz und richtig glücklich, wenn ich sehe, wie die Jungs wieder alles gegeben haben und das, was in den letzten Spielen gut war, mitgenommen haben.“