14. August 2019 / 21:12 Uhr

Fritz-Walter-Medaille: DFB kürt Ex-96-Talent Kühn zum besten U19-Spieler 2019

Fritz-Walter-Medaille: DFB kürt Ex-96-Talent Kühn zum besten U19-Spieler 2019

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Hanke / imago images / Huebner
Nicolas Kühn bei Hannover 96 (2015) und bei der U19-Nationalmannschaft (2018).
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Nicolas Kühn erhält die Fritz-Walter-Medaille in Gold für die Altersklasse U19. Der DFB verleiht dem früheren Talent von Hannover 96 damit die höchste deutsche Nachwuchsauszeichnung. 

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Nicolas Kühn hat die höchste Einzelauszeichnung im deutschen Nachwuchsfußball erhalten: Das frühere Talent von Hannover 96 wurde vom DFB mit der Fritz-Walter-Medaille 2019 in Gold für die Altersklasse U19 geehrt.

Der gebürtige Wunstorfer hatte zunächst beim TSV Klein Heidorn und später beim 1. FC Wunstorf gespielt. Später wechselte er zu den D-Junioren von Hannover 96. Bei den "Roten" spielte Kühn dann drei Jahre. Doch: "Bei Hannover 96 scheiterte es am Fahrdienst", erzählte seine Mutter 2017 gegenüber dem SPORTBUZZER. "An langen Schultagen konnte Nic es mit Bus und Bahn nicht pünktlich zum Training ins Eilenriedestadion schaffen."

Nicolas Kühn: Wechsel von Hannover 96 zu RB Leipzig

Mit 15 folgte ein Wechsel zu RB Leipzig, der später Wellen schlug, weil Football-Leaks-Dokumenten zufolge offenbar Berater auf zwieilichtige Weise an dem Deal mitverdienten.

Mittlerweile steht der 19 Jahre alte Flügelspieler bei Ajax Amsterdam unter Vertrag. Dort wird er derzeit in der zweiten Mannschaft eingesetzt und wurde mit dieser im Sommer 2018 niederländischer Zweitligameister. Er durchlief alle U-Nationalmannschaften des DFB seit der U15.

Zu den namhaften Medaillenträgern der Vergangenheit gehören unter anderem Matthias Ginter (2013), Timo Werner (2013), Leon Goretzka (2012) und Julian Draxler (2011).

Ob in Hannover geboren, als Talent verpflichtet oder Stammkraft im 96-Nachwuchs: Diese Talente schafften ihren Durchbruch nicht bei 96 und verdienen jetzt woanders mit dem Fußball ihr Geld.

Der gebürtige Laatzener Marcel Halstenberg absolvierte seine ersten fußballerischen Schritte bei Germania Grasdorf und kam mit sieben Jahren zu 96, wo er alle Altersklassen bis zur U19 durchlief. In der Saison 2010/11 gehörte der Linksverteidiger zum Stammpersonal der Reserve, verließ die Roten am Ende der Spielzeit jedoch Richtung Borussia Dortmund, wo er zur Drittligakraft reifte. Im Sommer 2013 folgte mit dem Wechsel zum Zweitligisten FC St. Pauli der nächste Schritt, 2015 ging es zum aufstrebenden RB Leipzig, für das er nach dem Aufstieg am 28. August 2016 in der Bundesliga debütierte. Es folgte der erste Einsatz in der Nationalmannschaft (10. November 2017 gegen England) und das erste Bundesligator (12. Dezember 2017 gegen Wolfsburg). Zur Galerie
Der gebürtige Laatzener Marcel Halstenberg absolvierte seine ersten fußballerischen Schritte bei Germania Grasdorf und kam mit sieben Jahren zu 96, wo er alle Altersklassen bis zur U19 durchlief. In der Saison 2010/11 gehörte der Linksverteidiger zum Stammpersonal der Reserve, verließ die Roten am Ende der Spielzeit jedoch Richtung Borussia Dortmund, wo er zur Drittligakraft reifte. Im Sommer 2013 folgte mit dem Wechsel zum Zweitligisten FC St. Pauli der nächste Schritt, 2015 ging es zum aufstrebenden RB Leipzig, für das er nach dem Aufstieg am 28. August 2016 in der Bundesliga debütierte. Es folgte der erste Einsatz in der Nationalmannschaft (10. November 2017 gegen England) und das erste Bundesligator (12. Dezember 2017 gegen Wolfsburg). ©
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"Ziel muss es sein, sich kontinuierlich weiterzuentwickeln."

"Die Fritz-Walter-Medaille hat sich als bedeutendste Einzelauszeichnung im deutschen Nachwuchsfußball etabliert", sagt Joti Chatzialexiou, Sportlicher Leiter Nationalmannschaften. „Wichtig ist uns, dass die Talente diese Medaille als Ansporn verstehen: Ihr Ziel muss es sein, sich kontinuierlich weiterzuentwickeln. Ihre Reise soll sie bis in die jeweilige A-Nationalmannschaft führen.

Die Medaille wird am 6. September am Nachmittag des EM-Qualifikationsspiels der deutschen Nationalmannschaft gegen die Niederlande in Hamburg verliehen.

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