09. November 2020 / 11:18 Uhr

"Weder in Fürth noch heute": Florent Muslija stellt 96-Coach Kocak nicht zufrieden

"Weder in Fürth noch heute": Florent Muslija stellt 96-Coach Kocak nicht zufrieden

Sportredaktion Hannover
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Auf einen starken Auftritt hat Florent Muslija (rechts) zwei schwache folgen lassen.
Auf einen starken Auftritt hat Florent Muslija (rechts) zwei schwache folgen lassen. © Florian Petrow
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Gegen Düsseldorf konnte Florent Muslija bei Hannover 96 endlich wieder positiv auf sich machen. Doch es scheint so, als würde der 22-Jährige weiterhin keine Konstanz in sein Spiel kriegen. "Weder Fürth noch heute waren zufriedenstellend", monierte Trainer Kenan Kocak nach dem 0:0 gegen Aue.

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War die starke Leistung bei seinem überraschenden Startelfdebüt gegen Fortuna Düsseldorf (SPORTBUZZER-Note 2), gekrönt vom wichtigen Führungstreffer, doch bloß eine Eintagsfliege? Doch wieder nur eine Andeutung seines großen Talents? "Ich bin hungrig auf mehr", hatte der 22-jährige Mittelfeldspieler von Hannover 96 nach dem Düsseldorf-Spiel gesagt. Diesen hehren Worten hat der kosovarische Nationalspieler allerdings leider keine Taten folgen lassen.

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Gegen Erzgebirge Aue nutzte einer der feinsten Fußballer der Roten seine erneute Startelfchance nicht. Kenan Kocak ließ ihn nach einer schwachen ersten Halbzeit draußen. „Weder Fürth noch heute waren zufriedenstellend“, erklärte der Coach. Nach einer beherzten Anfangsviertelstunde versteckte sich der talentierte Dribbler wieder - wie so oft.

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Noch schlimmer war es in Fürth gelaufen, allerdings auch bei seinen Mitspielern. Auf der linken Seite ließ Muslija dem hinter ihm verteidigenden Sei Muroya größtenteils allein, offensiv war der Mittelfeldspieler quasi unsichtbar. Auch in Franken war deswegen schon nach 45 Minuten Feierabend. Sieht so aus, als müsse sich Muslija, dessen Vertrag bei den Roten bis Juni 2022 läuft, jetzt erst einmal wieder im Training anbieten.

Dazu hat er auch mehr Zeit, denn der 22-Jährige fliegt nicht nur Nationalmannschaft. Grund soll eine Verletzung sein. Vier andere 96-Profis sind hingegen auf Länderspielreise: Simon Falette spielt in Guinea und im Tschad um die Afrika-Cup-Qualifikation. Jaka Bijol (Slowenien), Sei Muroya und Genki Haraguchi (Japan) sind ebenfalls unterwegs. In Quarantäne muss laut Landesverordnung anschließend kein Spieler.