27. November 2021 / 12:51 Uhr

Lange Leidenszeit endlich vorbei? Evina vor Comeback bei 96-Reserve

Lange Leidenszeit endlich vorbei? Evina vor Comeback bei 96-Reserve

Christoph Hage
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Trainiert seit zehn Tagen bei der 96-Reserve mit:
Franck Evina.
Trainiert seit zehn Tagen bei der 96-Reserve mit: Franck Evina. © Florian Petrow
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Seit er bei Hannover 96 ist, ist er nahezu durchgehend verletzt. Franck Evina kommt bei den Roten einfach nicht auf die Beine. Nun steht der 21-jährige Flügelspieler vor seinem erneuten Comeback in der Regionalliga-Reserve am Sonntag (13 Uhr) .

Auf welche Profiunterstützung er im Regionalliga-Heimspiel am Sonntag (13 Uhr) gegen den FC Oberneuland bauen kann, wird Christoph Dabrowski erst heute erfahren. Das ist für den Trainer von Hannover 96 II „nichts Außergewöhnliches“, vielmehr Alltag. Immerhin kann er auf die Unterstützung der A-Junioren setzen, deren Bundesliga-Spiel in Cottbus auf Mitte März 2022 verlegt worden ist – und auf Franck Evina.

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Den 21-Jährigen hatten immer wieder Verletzungen zu­rück­ge­wor­fen, zuletzt war es Mitte Oktober abermals ein Pro­blem an der Muskulatur. Seit seinem Wechsel zu 96 im Sommer 2020 riss sich Evina schon zweimal das Außenband im Knie, von seinen 484 Tagen bei den Roten fehlte er insgesamt 344 (!) Tage verletzt. Seine dürftige Bilanz im 96-Dress: Drei Spiele für die Profis und zwei Einsätze in der Regionalligareserve.

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<b>Christian Pander:</b> Der frühere Schalker ist die personifizierte Leidensgeschichte. Als Hannover 96 den Linksfuß im Jahr 2011 unter Vertrag nahm, gab es nicht wenige, die befürchteten, man hätte sich einen neuen Problemfall ins Haus geholt. Doch nachdem der frühere Nationalspieler in seiner ersten Saison 29 Einsätze verzeichnete, verstummte die Kritik (zunächst). In Jahr zwei stand Pander immerhin noch 18-mal auf dem Feld, doch diese Tendenz blieb leider bestehen. Nach insgesamt nur noch 16 Spielen im dritten und vierten 96-Jahr wurde Panders Vertrag nicht verlängert. Zur Galerie
Christian Pander: Der frühere Schalker ist die personifizierte Leidensgeschichte. Als Hannover 96 den Linksfuß im Jahr 2011 unter Vertrag nahm, gab es nicht wenige, die befürchteten, man hätte sich einen neuen Problemfall ins Haus geholt. Doch nachdem der frühere Nationalspieler in seiner ersten Saison 29 Einsätze verzeichnete, verstummte die Kritik (zunächst). In Jahr zwei stand Pander immerhin noch 18-mal auf dem Feld, doch diese Tendenz blieb leider bestehen. Nach insgesamt nur noch 16 Spielen im dritten und vierten 96-Jahr wurde Panders Vertrag nicht verlängert. ©

96-Reserve peilt Platz fünf an

Für Dabrowski ist der Außenbahnspieler eine „gute Option, er hat die letzten zehn Tage bei uns mittrainiert“ – und steht im Gegensatz zu Pascal Schmedemann (Muskelverletzung) und Mo­ritz Dittmann (muskuläre Pro­ble­me) erstmals wieder im Kader. Beim 1:0 in Lüneburg und beim 2:1 gegen den VfV Hildesheim absolvierte der frühere Bayern-Profi Evina als Einwechselspieler im Oktober seine einzigen 72 Regionalliga-Minuten.


Mit ihm soll die 96-Reserve al­so in den letzten drei Ligaspielen des Jahres gegen Oberneuland und Lüneburg sowie zum Ab­schluss in Hildesheim die nötigen Punkte für Platz fünf, die Aufstiegsrunde und den damit verbundenen sicheren Klassenerhalt einfahren. „Ich wünsche mir“, sagt Dabrowski, „dass wir, wie beim 5:1 beim HSC, in die Effektivität reinkommen. Dann ha­ben wir gute Chancen, ein erfolgreiches Spiel abzuliefern.“ Egal, mit welcher Profiunterstützung.