28. Februar 2021 / 08:00 Uhr

Fünfte gelbe Karte: Sulejmani und Bijol in Aue gesperrt - wie baut 96-Coach Kocak um? 

Fünfte gelbe Karte: Sulejmani und Bijol in Aue gesperrt - wie baut 96-Coach Kocak um? 

Sportredaktion Hannover
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Valmir Sulejmani (links) und Jaka Bijol müssen am Samstag in Aue zuschauen.
Valmir Sulejmani (links) und Jaka Bijol müssen am Samstag in Aue zuschauen. © picture alliance/dpa
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Das Spiel hat 96 gegen Fürth nicht verloren, allerdings zwei Spieler - für die Partie in Aue am Samstag. Beim 2:2 haben Jaka Bijol und Valmir Sulejmani die fünfte gelbe Karte gesehen. Wie stellt Trainer Kenan Kocak auf der Sechs um? Josip Elez und Mike Frantz sind die augenscheinlichen Optionen.

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Hannover 96 trennt sich also 2:2 von Greuther Fürth. Trotz zweimaliger Führung kann man auch von einem gewonnenen Punkt sprechen, denn die tonangebende Mannschaft in der HDI-Arena waren zweifelsohne die Franken. Allerdings haben die Roten auch bei dieser Sichtweise etwas verloren: nämlich zwei Spieler für das kommende Auswärtsspiel beim FC Erzgebirge Aue. Erst Jaka Bijol, später Valmir Sulejmani holten sich ihre fünfte gelbe Karte ab, sie müssen am Samstag (13 Uhr) zuschauen.

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Den Anfang machte Bijol, der sich bereits in der 33. Minute die Verwarnung abholte, wie die Leihgabe von ZSKA Moskau im Mittelfeld Fürths Paul Seguin recht plump und unnötig von hinten zu Fall brachte, passt zur Spielweise des Slowenen. Fast verwunderlich, dass erst fünf gelbe Karten für ihn zu Buche stehen. Einmal Gelb-Rot kommt allerdings noch hinzu, gegen St. Pauli flog er kurz vor Schluss vom Platz und fehlte daraufhin in Nürnberg.

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Dort wurde der 22-Jährige auf der Sechs übrigens vom gelernten Innenverteidiger Josip Elez ersetzt. Die meisten 96-Fans dürften jedoch eher auf das Comeback von Mike Frantz hoffen, der nach langer Zwangspause wegen einer Oberschenkelverletzung gegen Fürth erstmals wieder zum Kader gehörte. Sehr fraglich, ob Coach Kenan Kocak den Routinier nach so wenigen Wochen Training wieder in die Startelf beordert - so wichtig er ihn für die Mannschaft auch hält.

Deutlich mehr Alternativen hat der 96-Trainer, um Valmir Sulejmani zu ersetzen. Der Derbyheld hielt in der 53. Minute den Schlappen gegen Fürths Maximilian Bauer drüber, sah Gelb - und wurde wenig später durch Torschütze Moussa Doumbouya ersetzt. Erste Alternativen außen sind Florent Muslija und Patrick Twumasi, Kingsley Schindler müsste sich erst einmal wieder im Training aufdrängen. Nur Außenseiterchancen haben wohl Orrin McKinze Gaines II und Simon Stehle.

Bliebe noch ein Systemwechsel und Umstellen auf Vierer-Mittelfeld und zwei Spitzen: Neben Marvin Ducksch kämen dann ein möglicherweise wieder fitter Hendrik Weydandt oder natürlich Doumbouya in Betracht. Mick Gudra ist eine weitere Option.