01. Dezember 2018 / 14:31 Uhr

Nächste Niederlage: Hannover 96 macht viele Fehler und unterliegt Hertha BSC mit 0:2

Nächste Niederlage: Hannover 96 macht viele Fehler und unterliegt Hertha BSC mit 0:2

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Jordan Torunarigha (nicht im Bild) hat geköpft - und das 1:0 für Hertha BSC geköpft.
Jordan Torunarigha (nicht im Bild) hat geköpft - und das 1:0 für Hertha BSC geköpft. © 2018 Getty Images
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Das war nichts: Hannover 96 macht im Heimspiel gegen Hertha BSC teilweise haarsträubende Fehler und unterliegt den Gästen aus der Bundeshauptstadt mit 0:2. Die Rückkehr von Walace hat nicht zu mehr defensiver Stabilität geführt. 

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Hannover 96 rutscht immer tiefer in den Schlamassel. Neben den Gerüchten über einen angeblich drohenden Punkt-Abzug oder gar Lizenz-Entzug wird die sportliche Situation nach dem 0:1 (0:1) am Samstag gegen Hertha BSC allmählich brenzlig. Nach Berliner Toren von Jordan Torunarigha (44. Minute) und Vedad Ibisevic (73.) fällt das Team von Trainer André Breitenreiter nach dem 13. Spieltag auf einen Abstiegsplatz der Bundesliga. Mit neun Zählern ist Hannover punktgleich mit Aufsteiger Fortuna Düsseldorf Vorletzter.

Torunarigha macht den Anfang

Zwar hatte Hannover zunächst deutlich mehr Ballbesitz und war feldüberlegen, doch die besseren Chancen hatte Berlin: Marko Grujic (9.) und Salomon Kalou (25.) scheiterten mit besten Möglichkeiten noch, doch der 21 Jahre alte Torunarigha setzte sich kurz vor der Pause im Kopfballduell gegen den zurückgekehrten Walace durch und nickte zur verdienten Führung ein. Der zuvor verletzte Brasilianer Walace war noch beim 1:4 in Gladbach in der Vorwoche vermisst worden.

Bilder vom Spiel der 1. Bundesliga zwischen Hannover 96 und Hertha BSC

Die Spieler von Hannover 96 und Hertha BSC sowie die Schiedsrichter setzen ein Zeichen. Zur Galerie
Die Spieler von Hannover 96 und Hertha BSC sowie die Schiedsrichter setzen ein Zeichen. ©

Mit dem 1:0 für die Gäste war es zumindest auch bei den Hertha-Fans vorbei mit dem Fan-Protest. Bis dahin hatte das Spiel in eigenartiger Atmosphäre stattgefunden. Beide Anhänger-Gruppen hielten sich an den angekündigten Fan-Protest gegen Montagsspiele in allen Ligen. Obwohl die Deutsche Fußball Liga angekündigt hatte, die ungeliebten Montagsspiele zumindest in der Bundesliga künftig abzuschaffen, versagten die Anhänger beiden Teams knapp 45 Minuten lang die Unterstützung. Die hätte vor allem Hannover bitter nötig gehabt.

Breitenreiter wechselt offensiv

Nach dem Wechsel machte 96 noch einmal Druck und Breitenreiter wechselte mit zunehmender Spieldauer offensiver ein. Richtig gefährlich wurde Hannover aber nicht mehr. Mit der Unruhe im Umfeld soll dies allerdings nichts zu tun gehabt haben. „Themen, die sich außerhalb des Platzes abspielen, sind wir und die Spieler mehr oder weniger gewohnt. Das wird in Zukunft kein Alibi für irgendetwas sein“, hatte 96-Manager Horst Heldt angekündigt.

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