02. April 2020 / 09:21 Uhr

Prozentsatz noch unklar, aber: Das sind die Fakten zum Gehaltsverzicht der 96-Profis 

Prozentsatz noch unklar, aber: Das sind die Fakten zum Gehaltsverzicht der 96-Profis 

Andreas Willeke
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Auf welchen Betrag die Profis von Hannover 96 von April bis Juni verzichten, weiß auch Martin Kind (eingeklinkt) noch nicht.
Auf welchen Betrag die Profis von Hannover 96 von April bis Juni verzichten, weiß auch Martin Kind (eingeklinkt) noch nicht. © imago images/Sven Simon/Florian Petrow
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Dass die Profis von Hannover 96 in der Corona-Krise auf einen Teil ihres Gehalts verzichten, ist seit Dienstag klar. Um welchen Betrag es sich dabei handelt, weiß selbst Martin Kind nicht. Er wartet noch auf die schriftliche Bestätigung der Spieler. Klar ist hingegen der Zeitraum des Verzichts.

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Die Spieler von Hannover 96 haben sich zum Gehaltsverzicht bereit erklärt – was das genau in Zahlen bedeutet, weiß selbst der Profichef nicht. „Ich kann noch nicht sagen, um welchen Betrag es sich handelt“, sagt Martin Kind. Grundsätzlich ist er zufrieden, dass „die Spieler den Solidargedanken mittragen und auch ein Zeichen an die Mitarbeiter und die Gesellschaft senden“.

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Die 96-Führung wartet nun auf einen Brief des Mannschaftsrats. „Sie werden uns das Einverständnis noch mal schriftlich geben“, berichtet Kind. „Es muss in der Mannschaft noch abgestimmt werden.“ Offenbar gibt es keinen festen Prozentsatz, der bei allen Profis gleich abgezogen wird. Es soll vielmehr Spieler geben, die mehr abgeben als andere.

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Klar aber – der Verzicht gilt für drei Monate, von April bis Juni. Der eingesparte Betrag kommt ausschließlich den Mitarbeitern zugute. „Wir werden es für die ­Aufstockung verwenden“, erklärt Kind.

Der Fehlbetrag zwischen den 60 oder 67 Prozent vom Kurzarbeitergeld und dem normalen Gehalt wird von den Profis übernommen. Weiterbezahlt werden sollen von den Spielern auch die freigestellten 450-Euro-Jobber.