20. November 2020 / 07:02 Uhr

Wegen der Standardschwäche? Genki Haraguchi legt bei 96 Frühstart mit Verspätung hin

Wegen der Standardschwäche? Genki Haraguchi legt bei 96 Frühstart mit Verspätung hin

Jonas Szemkus
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Stand bei 96 früher wieder auf dem Trainingsplatz als erwartet: Genki Haraguchi.
Stand bei 96 früher wieder auf dem Trainingsplatz als erwartet: Genki Haraguchi. © Florian Petrow
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Eigentlich war seine Rückkehr erst für Freitag erwartet worden, doch Genki Haraguchi schloss sich den Mitspielern von Hannover 96 schon zur Einheit am Donnerstag an - 30 Minuten nach Beginn des Geheimtrainings. Gut möglich, dass es darum ging, mit ihm an der Standardschwäche zu arbeiten.

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Da legte Genki Haraguchi noch mal einen kleinen Zwischensprint ein, bevor er erst durch die Zauntür und dann hinter der Plastikplane verschwand, die den Trainingsplatz von Hannover 96 vor fremden Blicken schützt. Der Japaner war am Donnerstag schon vorzeitig zurück auf dem Trainingsplatz nach seiner Länderspielreise, einen Tag bevor 96 ihn eigentlich draußen erwartet hatte – allerdings mit 30 Minuten Verspätung nach dem Trainingsstart.

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Eine Strafe für die Teamkasse muss Haraguchi nicht fürchten, verschlafen hatte er auch nicht. Schließlich war der abschließende Testkick gegen Mexiko am Dienstag ohnehin in Graz und Jetlag gar kein Thema. Aber wegen des 72-Minuten-Einsatzes beim 0:2 will 96 Haraguchi erst mal durchatmen lassen.

Die lange Liste aller Nationalspieler, die seit der Saison 2000/01 für Hannover 96 gespielt haben (Stand: 11. November 2020):

<b>Kenan Karaman</b>, mittlerweile in Düsseldorf unter Vertrag, wurde im November 2017 erstmals zur A-Nationalmannschaft der Türkei eingeladen, stand bisher 15-mal auf dem Feld und erzielte drei Tore - unter einem eins im Test gegen Deutschland. Zur Galerie
Kenan Karaman, mittlerweile in Düsseldorf unter Vertrag, wurde im November 2017 erstmals zur A-Nationalmannschaft der Türkei eingeladen, stand bisher 15-mal auf dem Feld und erzielte drei Tore - unter einem eins im Test gegen Deutschland. © Frank Neßler

„Er hat gespielt, da haben wir ihn wegen der Belastungssteuerung nur teilaktiv was machen lassen. Den haben wir drinnen noch behandeln lassen“, erläuterte Kocak. Sein Mittelfeldlenker war also entschuldigt, kam wegen der Pflegebehandlung mit Verspätung zum Geheimtraining – „weil er gewisse Abläufe bei uns schon heute mitkriegen sollte“.

Kocak lässt Muroya "normal laufen"

Welche genau, verriet Kocak nicht. 96 hatte den Vorhang zugemacht fürs Training, drei Tage vorm Spiel beim Tabellenletzten Würzburg. Gut möglich, dass Kocak unter anderem an der Standardschwäche arbeiten ließ.

Haraguchis Japan-Kollege Sei Muroya war ebenfalls einen Tag früher und auch pünktlich beim Teamtraining dabei. Kocak: „Er hat nicht gespielt unter der Woche, den haben wir normal laufen lassen.“