29. August 2018 / 11:24 Uhr

Hannover 96: Gerhard Schröder lobt Hendrik Weydandt - "Wunderbare Geschichte"

Hannover 96: Gerhard Schröder lobt Hendrik Weydandt - "Wunderbare Geschichte"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Gerhard Schröder ist voll des Lobes über Hendrik Weydandt.
Gerhard Schröder ist voll des Lobes über Hendrik Weydandt. © Rainer Droese
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Vor Lob konnte sich 96-Shootingstar Hendrik Weydandt in den vergangenen Tagen kaum retten. Nun würdigt auch noch Ex-Kanzler und 96-Aufsichtsrat Gerhard Schröder die Leistung des Angreifers, der am Sonnabend sein erstes Bundesliga-Tor erzielt hat.

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Von der Kreisliga bis in die Bundesliga - diese spektakuläre Entwicklung des Stürmers Hendrik Weydandt von Hannover 96 hat nun auch der Aufsichtsratsvorsitzende und Altbundeskanzler Gerhard Schröder gewürdigt. 

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​"Romantik schießt keine Tore"

„Das ist eine wunderbare Geschichte. Jeder würde sich das wünschen“, sagte der 74-Jährige am Dienstag bei einem Besuch des Nachwuchsleistungszentrums seines Vereins. „Aber wenn jemand unentdeckt in der Kreisliga gespielt hat und dann geradezu leistungsexplodiert, dann hat das nichts mit Romantik zu tun, sondern auch mit der Arbeit und Infrastruktur eines solchen Leistungszentrums wie hier. Romantik allein schießt keine Tore.“

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Hendrik Weydandt (rechts) begann seine Fußballkarriere beim TSV Groß Munzel. ©

Die 96er haben ihre Nachwuchsakademie für knapp 20 Millionen Euro gebaut und im Oktober 2016 eröffnet. Der 23 Jahre alte Weydandt spielte noch vor vier Jahren beim TSV Groß Munzel in der Kreisliga, schoss aber zuletzt zwei Tore im DFB-Pokal sowie einen Treffer bei seinem Bundesliga-Debüt für die 96er.

​In junge Spieler investieren

„Wir gehören ganz klar zu den Vereinen, die nicht das höchste Budget haben, und deshalb besonders in die Ausbildung junger Spieler investieren müssen“, sagte Schröder am Dienstag. „Unser Ziel ist es, einen Nachwuchs heranzuziehen, der auch den Weg in die eigene Profimannschaft schafft. Es ist aber auch Sinn eines Leistungszentrums, Spieler zu entwickeln, die einen Markt haben, wenn sie nicht in Hannover bleiben wollen oder können.“


dpa