15. März 2019 / 10:28 Uhr

Hannover 96: Gerücht um Rettig – Anruf bei Kind

Hannover 96: Gerücht um Rettig – Anruf bei Kind

Dirk Tietenberg
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Andreas Rettig hat sich telefonisch bei 96-Boss Martin Kind gemeldet.
Andreas Rettig hat sich telefonisch bei 96-Boss Martin Kind gemeldet. © imago/Sielski/Huebner
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Andreas Rettig soll 96-Chef Martin Kind als Geschäftsführer der Profis ablösen? Nach dem als Gerücht vermeldeten Bericht der Bild-Zeitung meldete sich 96 mit einer Pressemitteilung. Demnach habe Rettig den 96-Boss am Freitag angerufen und mitgeteilt, dass an dem Gerücht nichts dran sei. Auch Kinds Opposition dementiert Gedankenspiele mit Rettig.

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Bei der Mitgliederversammlung am 23. März wird sich das Gesicht von Hannover 96 verändern. Der Aufsichtsrat wird neu gewählt. Dieses fünfklöpfige Gremien bestimmt anschließend bis nach etwa drei Wochen den neuen Vorstand.

Martin Kind tritt nicht mehr als Vorstand an. Im Kampf um die Vereinsspitze kommt es zum Duell eher Kind-naher Kandidaten und fünf Kandidaten, die von der Oppsosition-Initiative ProVerein 1896 unterstützt wird. Es geht um die Frage: Wie viel Einfluss darf der Stammverein auf die Profiabteilung haben? Zündstoff genug. Nach einem Bild-Bericht von Freitag soll nun sich ein weiterer Kandidat einmischen. Andreas Rettig, Geschäftsführer beim FC St. Pauli, soll angeblich die Geschäftsführerposten von Kind in der Profiabteilung (KGaA) und der zwischengeschalteten GmbH übernehmen wollen - als Favorit der Opposition. Das dementierte aber der Kandidatenkreis aus dem Proverein-Lager gegenüber dem SPORTBUZZER.

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Nun meldete sich auch Hannover 96 zu Wort. Demnach hatte Rettig den 96-Chef am Freitagmorgen angerufen und die Gerüchte dementiert. Da sei "überhaupt nichts dran", sollen Rettigs Worte gewesen sein. Für den Posten bei 96 stünde Rettig außerdem nicht zur Verfügung.

Kind: "Die Geschichte ist abenteuerlich"

Kind wird in der Mitteilung zitiert: "Die Geschichte ist abenteuerlich. Herr Rettig hat mich sofort informiert, auch er war überrascht von dem Gerücht." Weiter heißt es von Kind: "Sollte die sogenannte Opposition solche Gedankenspiele anstellen, wäre das ein deutlicher Hinweis darauf, dass es ihr nicht um die Interessen des Vereins, sondern um den Einfluss auf den Profifußball bei 96 geht."

Rettig beim Linke-Kandidatenkreis kein Thema

Diese Gedankenspiele bezüglich Rettig gab es aber offenbar nicht in dieser Form. Aus dem Kandidatenkreis der sogenannten Opposition gab es mittlerweile gegenüber dem SPORTBUZZER Informationen, dass Rettig keineswegs ein Wunschkandidat für Geschäftsführerposten bei Hannover 96 sei. Aufsichtsrat Ralf Nestler, Carsten Linke, Nathalie Wartmann, Jens Boldt und Lasse Gutsch gehören zum Kandidatenkreis für den Aufsichtsrat, der von ProVerein 1896 unterstützt wird.

Bei diesen Kandidaten, so die Aussage, sei der Name Rettig nie ein Thema gewesen.

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