15. April 2019 / 10:51 Uhr

Verletzter Lars Stindl: So half Hannover 96 seinem Ex-Kapitän

Verletzter Lars Stindl: So half Hannover 96 seinem Ex-Kapitän

Dirk Tietenberg
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Der frühere 96er Lars Stindl brach sich in Hannover das Schienbein.
Der frühere 96er Lars Stindl brach sich in Hannover das Schienbein. © imago/Sven Simon
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Am Samstag brach 96-Verteidiger Mathias Ostrzolek Gladbach-Profi Lars Stindl das Schienbein. Der frühere Leistungsträger der "Roten" war aber – bei allem Pech – in Hannover gut aufgehoben.

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Lars Stindl hat viele Freunde in Hannover. Das war sein Glück im großen Unglück. Der Ex-Kapitän und Leistungsträger von Hannover 96 (2010 bis 2015) verunglückte am Sonnabend nach nur 30 Sekunden Spielzeit derart schwer, dass der Gladbacher ein halbes Jahr ausfallen wird.

Stindl grätschte in den Zweikampf mit Matthias Ostrzolek, zog zurück, der 96-Verteidiger zog durch und brach Stindl das Schienbein. 96 leistete Erste Hilfe, organisierte sofort den Krankenwagen, der Stindl ins Friederikenstift brachte. Jan Schlaudraff war als Ersthelfer dabei. Sonntag schon bekam Stindl Besuch von vielen Freunden aus seiner Hannover-Zeit. Das ist die gute Nachricht: Stindl ist – bei allem Pech – in Hannover gut aufgehoben.

Auch 96-Profi Osrtzolek war schockiert

„Kein Vorwurf an Matthias Ostrzolek“, sagte Gladbach-Trainer Dieter Hecking nach dem Spiel. „Für Lars extrem bitter, im letzten Jahr das Syndesmoseband, jetzt das. Das trifft mich hart, weil der Junge viel zu wichtig ist für die Mannschaft. Sehr schwerer Verlust für uns im Schlussspurt der Saison.“

Auch der eiserne Ostrzolek, der vor sechs Wochen selbst mehrere Rippenbrüche erlitt, war schockiert. „Echt schlimm“, sagte er nach dem Spiel. Er war wie Stindl nach dem Unfall liegengeblieben, konnte aber im Gegensatz zum Gladbach-Kapitän wieder auftreten. Seine Knochen blieben heile.

Bilder aus der Karriere von Lars Stindl.

Nach ersten Fußballjahren beim TSV Wiesental schloss sich Lars Stindl dem Karlsruher SC an und wurde 2007 aus der Jugend zum Profiteam hochgestuft. Zur Galerie
Nach ersten Fußballjahren beim TSV Wiesental schloss sich Lars Stindl dem Karlsruher SC an und wurde 2007 aus der Jugend zum Profiteam hochgestuft. ©
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Stindl geht es dem Umständen entsprechend gut

96 gab bei der Erstversorgung seines Ex-Stars ein positives Bild ab. Dem Nationalspieler, der vor einem Jahr wegen eines Risses im Syndesmoseband die WM verpasste, geht es den Umständen entsprechend gut. Ihm wurde am Sonnabend unter Vollnarkose das glatt gebrochene Schienbein fixiert.

Das Wadenbein war nicht gebrochen – wieder Glück im Unglück. Schon in ein oder zwei Tagen kann Stindl die Klinik wieder verlassen. Spielen wird er aber erst im Laufe der kommenden Bundesliga-Hinrunde wieder.

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Marvin Bakalorz (2019). Zur Galerie
Marvin Bakalorz (2019). ©
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