24. November 2021 / 15:19 Uhr

Nur halbvolle 96-Arena gegen den HSV: "Uns bleibt nichts erspart"

Nur halbvolle 96-Arena gegen den HSV: "Uns bleibt nichts erspart"

Andreas Willeke und Dirk Tietenberg
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Viel Luft: Hannover 96 darf die Ränge nicht komplett füllen, es muss Platz zwischen den Zuschauenden bleiben.
Viel Luft: Hannover 96 darf die Ränge nicht komplett füllen, es muss Platz zwischen den Zuschauenden bleiben. © IMAGO/Sven Simon
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Nach der neuen niedersächsischen Corona-Verordnung darf 96 die HDI-Arena nur halb füllen. Die Zuschauerbegrenzung trifft 96 ausgerechnet vor den Nordhits gegen den HSV und Werder. Gegen Bremen droht sogar ein Geisterspiel, genau wie im Pokal gegen Gladbach.

Als wäre die schwierige Lage in der Tabelle nicht genug, trifft die vierte Corona-Welle 96 finanziell nochmal mit Wucht. Nach der neuen niedersächsischen Verordnung darf 96 die HDI-Arena nur halbvoll packen.

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Vor der Partie gegen den HSV (5. Dezember) waren bereits 19 000 Tickets verkauft. 40 000 Fans wie gegen Schalke hätten es schon werden können. Aber daraus wird nichts. Höchstens 24 500 Zuschauende sind zugelassen. "Uns bleibt auch nichts erspart", sagte 96-Profichef Martin Kind.

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Die Verordnung betrifft auch die Heimpartie gegen Werder Bremen (19. Dezember), wenn eine weitere neue Verordnung sogar Geisterspiele vorschreibt. Der Ticketverkauf fürs Spiel gegen Bremen sollte am Mittwoch starten - ist aber bis auf weiteres verschoben. Wie voll das Stadion im DFB-Pokal gegen Borussia Mönchengladbach (19. Januar) sein darf, weiß auch noch niemand.

HSV, Werder, Gladbach - drei Spiele, die 96 früher im Vorfeld als "ausverkauft" buchen konnte. Zur sportlichen Krise kommen nun weitere finanzielle Rückschläge. In den vergangenen Spielen wie gegen Paderborn hätte das Stadion voll werden dürfen, aber wegen der fehlenden Attraktivität der Gegner und der enttäuschenden sportlichen Situation kamen aber nur 10 400.