22. September 2021 / 14:06 Uhr

Ausnahmegenehmigung nötig: Volle HDI-Arena ist für 96 (noch) nicht möglich

Ausnahmegenehmigung nötig: Volle HDI-Arena ist für 96 (noch) nicht möglich

Dirk Tietenberg
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Ein Bild aus (beinahe) längst vergessenen Tagen: volle Hütte bei Hannover 96.
Ein Bild aus (beinahe) längst vergessenen Tagen: volle Hütte bei Hannover 96. © IMAGO/Rust
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Auch nach der neuen Corona-Verordnung darf 96 die HDI-Arena nicht komplett füllen - selbst bei Anwendung der 2-G-Regel nicht. Diese könnte erstmals gegen Schalke greifen. Für mehr als 25.000 Zuschauer bräuchten die Roten allerdings eine Ausnahmegenehmigung.

Am 15. Oktober kommt Schalke nach Hannover. Darf Hannover 96 die HDI-Arena, die in der neuen Saison so nicht mehr heißen wird, nach der neuen Corona-Verordnung bis auf den 49.000. Platz füllen? Nach aktuellem Stand nicht. Gegen den SV Sandhausen am Sonntag gilt noch die 3-G-Regel – wer ge­impft, genesen oder getestet ist, darf rein.

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Die 2-G-Regel (nur Geimpfte und Genesene) könnte gegen Schalke greifen. Nach der Verordnung des Landes Niedersachsen dürften aber auch dann nur maximal 25.000 Zu­schau­er in die HDI-Arena. 96 bräuchte eine Ausnahmegenehmigung.

Mehr über Hannover 96

Diese Erlaubnis hat der Hamburger SV erhalten. Der Senat stimmte einem vollen Stadion zu. Der HSV kann den Freifahrtschein (2-G-Regel) aber vorerst nicht nutzen, weil bereits 16 500 Tickets verkauft sind – auch an Fans, die weder genesen noch geimpft sind.

Kiel darf sein Stadion ab dem 2. Oktober (gegen Rostock) komplett füllen – selbst mit der 3-G-Regel. St. Pauli wandte die 2-G-Regel bereits ge­gen Ingolstadt an, das Millerntor war halb gefüllt. Gegen Dresden (3. Oktober) dürfen bei St. Pauli sämtliche 29.546 Plätze besetzt werden. Und bei 96? Ist es noch nicht vollkommen klar.