10. November 2019 / 16:00 Uhr

96-Meinung zum 0:4 in Heidenheim: Erst schläfrig, dann ungefährlich, dann überfordert

96-Meinung zum 0:4 in Heidenheim: Erst schläfrig, dann ungefährlich, dann überfordert

Jonas Szemkus
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Marvin Bakalorz in Heidenheim.
Marvin Bakalorz in Heidenheim. © imago images / Sven Simon
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Das 0:4 in Heidenheim offenbarte die Wahrheit über den aktuellen 96-Zustand. Der neue Trainer hat nun zwei Wochen Zeit für die Aufarbeitung. Die Frage ist, ob diese Zeit reicht, kommentiert Jonas Szemkus.

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Von Vorwürfen, 96 schenke das Spiel in Heidenheim praktisch ab mit der Kurzzeitlösung auf der Trainerbank und "Einfach ähnlich weiter"-Kurs hatte Sportdirektor Jan Schlaudraff vorm Spiel nichts wissen wollen und vehement widersprochen.

96 erst schläfrig, dann ungefährlich, dann überfordert

Die Memo war bei seinen Profis aber wohl nicht rechtzeitig angekommen. Von der zuvor beschriebenen Mentalität und dem großen Willen auf Aufschwung war wenig bis nichts erkennen: 96 war erst schläfrig, dann ungefährlich, dann überfordert.

Das üble 0:4 hätte sogar noch deutlicher ausfallen können. Die Interimschefs Saric/Barlemann hatten einiges geändert, nur klappte davon: nichts. Was für eine undankbare Aufgabe. Das hätte natürlich auch Mirko Slomka noch so hinbekommen ...

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</b>Ron-Robert Zieler:</b> Ihm fliegen die Bälle aus naher Distanz um die Ohren. Verhindern kann er das kaum. Wirft sich in die Otto-Chance, damit stoppt auch die Heidenheimer Chancen-Flut, das hilft am Ende aber nicht. Verhindert, dass es noch schlimmer wird. Note: 4. Zur Galerie
Ron-Robert Zieler: Ihm fliegen die Bälle aus naher Distanz um die Ohren. Verhindern kann er das kaum. Wirft sich in die Otto-Chance, damit stoppt auch die Heidenheimer Chancen-Flut, das hilft am Ende aber nicht. Verhindert, dass es noch schlimmer wird. Note: 4. ©
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Die Kurzzeitlösung ist natürlich nichts für länger, das war schon vorher klar. Aber 96 offenbarte die traurige Wahrheit über den aktuellen Zustand. Der feste Trainer-Nachfolger wird einiges an Aufbauarbeit leisten müssen, nicht nur sportlich. 96 hat kein Selbsvertrauen, es fehlt an Mut und offenbar auch an Struktur.

Zum Glück wird der zu verpflichtende Coach zwei Wochen Zeit bekommen in der Länderspielpause fürs Aufarbeiten und Bessermachen. Nach der Leistung in Heidenheim bleibt allerdings die Frage, ob diese Zeit reicht ...

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