27. April 2019 / 16:00 Uhr

Hannover 96: Uli Hoeneß gratuliert – und unterstützt Martin Kinds 50+1-Pläne 

Hannover 96: Uli Hoeneß gratuliert – und unterstützt Martin Kinds 50+1-Pläne 

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Uli Hoeneß gratuliert Martin Kind zum 75. Geburtstag. 
Uli Hoeneß gratuliert Martin Kind zum 75. Geburtstag.  © imago/Montage
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Der Geschäftsführer der Profiabteilung von Hannover 96 wird 75 Jahre alt! Das ruft natürlich etliche Gratulanten für Martin Kind auf den Plan. Einer davon ist Uli Hoeneß, der den Einsatz Kinds bezüglich der 50+1-Regel lobend hervorhebt. 

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Am Sonntag wird Martin Kind 75 Jahre alt. In der Neuen Presse gratulieren die Liga-Bosse. Bayern-Boss Uli Hoeneß sendet nicht nur Glückwünsche nach Hannover, sondern unterstützt Kind auch bei seinen Plänen, die 50+1-Regel zu kippen.

Mehr zu 50+1

Hoeneß schwärmt von Kinds Einsatz

Fredi Bobic, Jörg Schmatke und Ralf Rangnick – frühere Wegbegleiter des Profichefs von Hannover 96 gratulieren Martin Kind. Am 28. April wird Kind 75 Jahre alt. Eine besondere Note verlieh Uli Hoeneß in seinem Glückwunschschreiben. Er stärkt Kind bei seinen Plänen, die 50+1-Regel zumindest für 96 zu kippen, den Rücken.

„Wir beim FC Bayern sehen unter anderem seine Anstrengungen in der Diskussion um 50+1 positiv“, erklärte Hoeneß. „Im Grunde vertritt er die gleiche Ansicht wie wir, dass die Bundesligavereine bei einem gewissen Rahmen durch die DFL selbst bestimmen dürfen, wie sie sich Investoren gegenüber öffnen.“

Hannover 96 und die Ära Martin Kind. Ein Rückblick.

In einer dramatischen und turbulenten Mitgliederversammlung am 26. September 1997 im Wülfeler Biergarten übernahm der Hörgeräte-Unternehmer Martin Kind von Utz Claassen (war mit Personenschützer gekommen) das Ruder bei 96 und führte den Verein (bis auf kurze Zeit, in der Götz von Fromberg die Ge­schi­cke von 96 leitete) durch Höhen und Tiefen. Erst in den letzten drei Jahren wurde es wieder richtig turbulent. Zur Galerie
In einer dramatischen und turbulenten Mitgliederversammlung am 26. September 1997 im Wülfeler Biergarten übernahm der Hörgeräte-Unternehmer Martin Kind von Utz Claassen (war mit Personenschützer gekommen) das Ruder bei 96 und führte den Verein (bis auf kurze Zeit, in der Götz von Fromberg die Ge­schi­cke von 96 leitete) durch Höhen und Tiefen. Erst in den letzten drei Jahren wurde es wieder richtig turbulent. ©

Geburtstags-Kind hat große Wertschätzung

Hoeneß wünschte „Martin Kind, dass seinen Anregungen offener begegnet wird – und dass er ihrer Verwirklichung mit mehr Ruhe als in den vergangenen Jahren nachgehen kann. Dass er nicht aufgegeben hat und sich trotz aller Rückschläge weiter so für seine Ziele engagiert, dafür gebührt ihm meiner Meinung nach hoher Respekt.“

Wolfsburg-Geschäftsführer Schmadtke lobte Kinds „Geradlinigkeit und Verbindlichkeit, die ihn ebenso auszeichnen wie sein vernetztes Denken“. Der Frankfurter Erfolgsmanager Bobic erklärte, „ohne ihn hätte es der Klub weitaus schwerer gehabt in der Bundesliga Fuß zu fassen“.

Mirjana Cvjetkovic und Dirk Tietenberg