21. Juli 2021 / 13:07 Uhr

Vertrag aufgelöst: 96 und Baris Basdas gehen ab sofort getrennte Wege

Vertrag aufgelöst: 96 und Baris Basdas gehen ab sofort getrennte Wege

Sportredaktion Hannover
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Baris Basdas ist kein Spieler von Hannover 96 mehr.
Baris Basdas ist kein Spieler von Hannover 96 mehr. © Florian Petrow
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96 und Baris Basdas gehen ab sofort getrennte Wege. Am Mittwochmittag gab der Klub bekannt, dass man sich mit dem Innenverteidiger auf eine Auflösung des bis Ende der Saison laufenden Vertrags geeinigt habe. Der 31-Jährige war erst vor Beginn der vergangenen Spielzeit nach Hannover gewechselt.

Das ging dann doch recht schnell, war allerdings beileibe keine überraschende Nachricht mehr, die da am Mittwochmittag vermeldet wurde: Hannover 96 und Baris Basdas haben den bis Saisonende laufenden Vertrag des Innenverteidigers mit sofortiger Wirkung einvernehmlich aufgelöst. Damit endet die Zusammenarbeit mit dem 31-Jährigen nach nicht einmal einem Jahr.

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Anfang August 2020 hatte 96 Basdas als sechsten Neuzugang verpflichtet, der Deutsch-Türke kam ablösefrei vom türkischen Erstliga-Aufsteiger Fatih Karagümrük SK. Der Transfer war nicht zuletzt durch die guten Kontakte von Ex-Trainer Kenan Kocak in dessen Heimat zustande gekommen.

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Basdas kam in der 2. Bundesliga 17-mal zum Einsatz und bereitete ein Tor vor - das entscheidende beim 1:0-Auswärtssieg in Hamburg. Dazu kommt ein 22-Minuten-Auftritt im DFB-Pokal gegen Werder Bremen (0:3). Schlimm: Während seiner kurzen Zeit in Hannover verlor Basdas seinen Vater, der an einer Covid-19-Infektion verstarb.

Seinen letzten Auftritt für 96 hatte der beinharte 1,88-Meter-Hüne im Testspiel bei Arminia Bielefeld. Schon da war klar, dass er es unter dem neuen Trainer Jan Zimmermann sehr, sehr schwer haben würde. Im internen Ranking auf der Innenverteidigerposition war Talent Marc Lamti bereits an Basdas vorbeigezogen.

Simon Falette und Marcel Franke sind in der Abwehrzentrale aktuell gesetzt, Julian Börner soll noch aus Sheffield kommen. Da war kein Platz mehr, das wurde Basdas gegenüber auch kommuniziert. Die Entscheidung zur Trennung soll allerdings nicht ausschließlich sportliche Gründe haben, Basdas habe sich nicht integrieren können, heißt es intern.