10. November 2020 / 10:32 Uhr

In Afrika im Einsatz: 96-Innenverteidiger Simon Falette hat den größten Stress

In Afrika im Einsatz: 96-Innenverteidiger Simon Falette hat den größten Stress

Sportredaktion Hannover
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Erst 96, jetzt Nationalmannschaft: Simon Falette ist mit Guineas doppelt gefordert.
Erst 96, jetzt Nationalmannschaft: Simon Falette ist mit Guineas doppelt gefordert. © imago images/Zink
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Durchschnaufen ist für Simon Falette aktuell nicht möglich: Nach den 90 Minuten gegen Aue stehen für den Innenverteidiger Qualifikationsspiele für den Afrika-Cup 2022 in Kamerun auf dem Programm. 96 hat Guineas Coach Didier Six darum gebeten, den 28-Jährigen nur in einer der beiden Partien einzusetzen.

Von allen Nationalspielern von Hannover 96 hat er in der aktuellen Phase wohl den größten Stress: Am Samstag hielt er noch die Innenverteidigung gegen Aue zusammen, am Mittwoch ist Simon Falette weit entfernt schon wieder im Einsatz. Der 28-Jährige spielt in und mit Guinea in der Hauptstadt Conakry gegen den Tschad. Bereits am Sonntag steht für Falette und sein Team das Rückspiel im Tschad im rund 3000 Kilometer Luftlinie entfernten N’Djamena auf dem Programm.

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Guinea führt die Tabelle der Gruppe A in der Qualifikation zum Afrika-Cup 2022 nach zwei Spielen mit vier Punkten und 4:2 gemeinsam mit Mali an. Im März folgen noch die Rückspiele gegen Mali und Namibia, dann müssen Falette und seine Kollegen Erster oder Zweiter sein, um sich für die Endrunde zu qualifizieren, die Anfang 2022 in Kamerun über die Bühne geht.

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Ganz schön viel Reise- und Spielstress für den Last-Minute-Neuzugang, zumal mit 90 Minuten gegen Aue (SPORTBUZZER-Note 3) in den Beinen. Nicht zuletzt darum hat Hannover 96 den Guineas Nationaltrainer Didier Six darum gebeten, den Verteidiger nur in einer der beiden Partien einzusetzen.

Während Florent Muslija dem Kosovo aufgrund von Rückenproblemen abgesagt hat, sind auch die Japaner Genki Haraguchi und Sei Muroya sowie der Slowene Jaka Bijol auf Reisen. Positiv: Japan bestreitet seine Freundschaftsspiele gegen Panama und Mexiko nicht auf einem anderen Kontinent, sondern jeweils im österreichischen Graz.