07. Juli 2021 / 09:12 Uhr

"Zocker verstehen sich einfach": 96-Zugang Sebastian Kerk über das Zusammenspiel

"Zocker verstehen sich einfach": 96-Zugang Sebastian Kerk über das Zusammenspiel

Dirk Tietenberg
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Freut sich ganz besonders auf die Spiele gegen Schalke: Sebastian Kerk.
Freut sich ganz besonders auf die Spiele gegen Schalke: Sebastian Kerk. © Florian Petrow
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Sebastian Kerk ist neu bei 96, seine Rückennummer hingegen nicht. Auf der Terrasse des Hotels Wachtelhof sprach der Linksfuß im zweiten Teil des Interviews mit dem SPORTBUZZER unter anderem über eine mögliche Anpassungszeit als Neuer. Er sagt: "Zocker verstehen sich einfach."

Welche Aufgabe hat der Trainer für Sie?

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Er sieht mich eher im Zen­trum. Da habe ich meine Stärken. Ich kann meine Mitspieler und auch mich selbst dort in Szene setzen. Ich gehe gern ins Risiko, versuche mit einem oder zwei Kontakten Lücken aufzureißen und die Mitspieler in Szene zu setzen. Oder ich versuche es selbst, mein linker Fuß ist auch nicht so schlecht, auch wenn ich den einen oder anderen im Training heute versemmelt habe.

Zum ersten Teil vom Interview

Sie haben wenigstens nicht über den Zaun geschossen.

Doch, einen hab ich drübergesetzt. Aber bis zum ersten Ligaspiel ist ja auch noch Zeit. (lacht)

Warum haben Sie die Rückennummer 37?

Das war meine erste Profinummer in Freiburg. Die wollte ich haben, weil 3 plus 7 die 10 ist. In der Jugend hatte ich immer die 10. Weil das mit der 37 gut geklappt hat, habe ich bei 96 gesagt, dass ich die möchte.


Bilder vom zweiten Tag des Trainingslagers von Hannover 96 in Rotenburg (Wümme)

Sebastian Kerk fährt gut gelaunt zum Training - und gut geschützt vorm Regen. Zur Galerie
Sebastian Kerk fährt gut gelaunt zum Training - und gut geschützt vorm Regen. ©

Also sind Sie eigentlich ein Zehner?

Im Herzen.

Worauf freuen Sie sich in der Saison am meisten?

Auf Schalke. Meine Family ist Schalke, ich war es als Kind auch. Ich durfte mein Profidebüt gegen Schalke geben. Die Fanliebe ist etwas verflacht, drei Punkte nehmen wir da gerne mit.

Ihre Ziele?

Wir kennen die Hochkaräter der Liga. Ich habe in den ersten Trainingseinheiten gesehen, welch gute Qualität wir im Kader haben. Wenn wir die PS auf die Straße bringen, wovon ich überzeugt bin, und wenn wir einen guten Plan haben, von dem ich auch zu 100 Prozent überzeugt bin, dann können wir eine erfolgreiche Saison spielen.

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Was für ein Trainingslagertyp sind Sie?

Ich bin eher aktiver unterwegs. Ich spiele Tischtennis, Karten oder mache Facetime mit Frau und Kind. Ich ruhe mich eher nicht aus, ich bin sehr menschenbezogen und habe gern Leute um mich herum.

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Wie klappt das Zusammenspiel mit dem anderen Sebastian, dem Ernst?

Wir ergänzen uns gut. Das sind alles Zocker. Bei Duckschi (Marvin Ducksch, Anm. d. Red.) muss ich nicht viel nachdenken. Er weiß, wo ich stehe, ich weiß, wo er steht. Zocker verstehen sich einfach, da brauchen wir keine riesige Anpassungszeit. Die Qualität müssen wir effektiv auf den Platz bringen.