26. März 2021 / 14:45 Uhr

HSV-Profi Gyamerah: "Ich wollte zu 96 wechseln - aber sie wollten mich nicht"

HSV-Profi Gyamerah: "Ich wollte zu 96 wechseln - aber sie wollten mich nicht"

Sportredaktion Hannover
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Jan Gyamerah und Hannover 96 - daraus hätte durchaus etwas werden können. Ist's aber (noch) nicht.
Jan Gyamerah und Hannover 96 - daraus hätte durchaus etwas werden können. Ist's aber (noch) nicht. © IMAGO/Revierfoto
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Jan Gyamerah, aktueller Stammspieler beim Hamburger SV, wollte zu Jugendzeiten für Hannover 96 spielen - der Verein lehnte allerdings ab. Über die Stationen Bielefeld und Bochum führte sein Weg schließlich zum HSV, mit denen sich der gebürtige Berliner mitten im Aufstiegskampf befindet.

Jan Gyamerah ist unumstrittener Stammspieler beim Hamburger SV. In der aktuellen Zweitligasaison kam er bislang 17 Mal zum Einsatz, dabei stand der 25-Jährige immer in der Startelf. Mal als Linksverteidiger, mal als Rechtsverteidiger und teilweise sogar als Innenverteidiger. HSV-Coach Daniel Thioune schätzt seinen vielseitig einsetzbaren Defensivspezialisten sehr.

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Was viele nicht wissen: Gyamerahs Familie wohnt in Hannover, die Stadt ist für ihn "ein Stück weit Heimat", wie er jüngst im Interview mit der Hamburger Morgenpost verriet. Im Alter von vier Jahren zog er mit seiner Familie nach Stadthagen - fortan "bestand eigentlich mein gesamtes Umfeld aus 96-Fans".

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Wechsel in der U15 scheitert

Zu Europa-League-Zeiten war Gyamerah oft zu Besuch im 96-Stadion, der Weg zu den Roten war also eigentlich vorprogrammiert. "In der U12 habe ich bei 96 mittrainiert. Aber ich hatte damals mehr Lust, mit meinen Kumpels bei meinem Heimatverein in Stadthagen zu spielen", sagt Gyamerah. Das sollte sich drei Jahre später ändern.

Als der gebürtige Berliner in der U15 zu 96 wechseln wollte, lehnte der Verein ab. "Sie wollten mich nicht", stellt Gyamerah klar. Davon unterkriegen ließ er sich allerdings nicht. Über die Stationen Bielefeld und Bochum führte sein Weg im Juli 2019 schließlich zum Hamburger SV. Dort mischt er mit den Rothosen aktuell voll im Aufstiegskampf mit, während sich 96 im grauen Mittelfeld der Liga wiederfindet.