23. Februar 2021 / 18:32 Uhr

Außergerichtlich geeinigt: Ex-96-Kaderplaner Klitzpera wird bis Ende Juni bezahlt

Außergerichtlich geeinigt: Ex-96-Kaderplaner Klitzpera wird bis Ende Juni bezahlt

Sportredaktion Hannover
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Ende Juni endet das kurze Kapitel von Hannover 96 und Alexander Klitzpera.
Ende Juni endet das kurze Kapitel von Hannover 96 und Alexander Klitzpera. © Florian Petrow
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Hannover 96 und Alexander Klitzpera haben sich nach der Kündigung des Vertrags mit dem Kaderplaner außergerichtlich geeinigt. Der 43-Jährige bleibt bis 30. Juni Angestellter der Roten, aber freigestellt. "Über die faire Lösung, die mit Martin Kind getroffen werden konnte, bin ich froh", sagt Klitzpera.

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Am 2. Februar stand bereits fest: Hannover 96 und Alexander Klitzpera werden sich einigen. Der frühere Assistent von Ex-Manager Jan Schlaudraff hatte sich nach seiner Kündigung im Juni 2020 außergerichtlich mit 96 besprochen. Nein, er könne nichts sagen, meinte Klitzpera da auf Nachfrage. Aber er hatte angedeutet, dass er und 96 sich kon­struktiv geeinigt haben – ohne Streit.

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Am Dienstag meldete 96 den Vollzug der Einigung. „Über die faire Lösung, die mit Martin Kind getroffen werden konnte, bin ich froh“, erklärte Klitzpera offiziell. Er habe „sehr gerne für Hannover 96 gearbeitet“. Er wird bis zum 30. Juni weiter entlohnt, arbeitet aber nicht mehr für 96. Klitzpera bleibt freigestellt.

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Auch 96-Boss Martin Kind nahm versöhnlich Abschied: „Herr Klitzpera hat konstruktiv an einer für beide Seiten vernünftigen Lösung mitgearbeitet – auch dafür gebührt ihm Dank.“ 

Klitzpera hatte zuletzt ehrenamtlich an einem visionären Fußballprojekt (United Berlin) mitgearbeitet, wo aber die Geldgeber die Geduld verloren und absprangen.