27. September 2021 / 19:01 Uhr

Als Assistent von Stefan Kuntz: Ex-96-Coach Kenan Kocak hat mit der Türkei "Großes vor" 

Als Assistent von Stefan Kuntz: Ex-96-Coach Kenan Kocak hat mit der Türkei "Großes vor" 

Sportredaktion Hannover
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Wollen gemeinsam Erfolg mit der türkischen Nationalmannschaft haben: Co-Trainer Kenan Kocak (großes Bild) und Chefcoach Stefan Kuntz (eingeklinkt).
Wollen gemeinsam Erfolg mit der türkischen Nationalmannschaft haben: Co-Trainer Kenan Kocak (großes Bild) und Chefcoach Stefan Kuntz (eingeklinkt). © IMAGO/Revierfoto / dpa
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Nach seinem Aus bei Hannover 96 zum Ende der Saison 2020/21 hat Kenan Kocak einen neuen Job gefunden. Der Übungsleiter wird künftig als Assistent von Stefan Kuntz für die türkische Nationalmannschaft arbeiten. Auf seiner Instagram-Seite hat sich der 40-Jährige nun erstmals zu der neuen Aufgabe geäußert. 

Zum Ende der vergangenen Saison trennten sich die Wege von Trainer Kenan Kocak und Hannover 96. Ziemlich genau anderthalb Jahre war der 40-Jährige beim Zweitligisten im Amt. Nach anfänglichen Erfolgen ging es stetig bergab, die Spielzeit 2020/21 beendete 96 auf einem schwachen 13. Tabellenplatz.

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Ende letzter Woche wurde nun publik, dass Kocak einen neuen Job gefunden hat. Der Übungsleiter wird künftig als Co-Trainer von Stefan Kuntz für die türkische Nationalmannschaft arbeiten. Auf seiner Instagram-Seite hat er sich nun erstmals zu der Aufgabe geäußert und blickt voller Vorfreude auf die Zukunft. "Für mich beginnt ab sofort ein neuer Lebensabschnitt. Ich habe das Angebot, ein Teil der neuen Struktur in der türkischen Nationalmannschaft zu sein, dankend angenommen", sagt Kocak, der diesen Karriereschritt "mit Bedacht getätigt" und lange über das Angebot nachgedacht habe.

Die Netzreaktionen zur Vertragsauflösung von Kenan Kocak bei Hannover 96

So reagieren die 96-Fans auf die Vertragsauflösung von Trainer Kenan Kocak: Zur Galerie
So reagieren die 96-Fans auf die Vertragsauflösung von Trainer Kenan Kocak: ©

Türkei mit ganz schwacher EM

Schließlich hat sich der Ex-96-Coach dann aber für eine Zusage entschieden. Im Vereinsfußball habe er bereits "wertvolle Erfahrungen gesammelt" und freut sich nun darauf, "auch auf Nationalmannschaftsebene neue Perspektiven kennenzulernen und mich in einem tollen Team einbringen zu können". Zum Abschluss seines Statements ließ sich der neue Kuntz-Assistent schließlich noch eine kleine Kampfansage entlocken: "Wir haben Großes vor und ich freue mich auf das, was bevorsteht."

Dass die Aufgabe bei der Türkei allerdings alles andere als leicht werden dürfte, weiß sicherlich auch Kocak nur zu gut. In der WM-Qualifikation stehen die Türken aktuell nur auf Platz drei, zwei Punkte hinter den Niederlanden und Norwegen. Um eine Chance auf die WM in Katar zu haben, muss es allerdings mindestens der zweite Platz werden. Schon bei der EM in diesem Sommer präsentierte sich die Türkei äußerst schwach und schied in einer Gruppe mit Italien, Wales und der Schweiz bereits nach der Vorrunde aus - ohne einen einzigen Punkt geholt zu haben.