13. Januar 2020 / 08:19 Uhr

Kocak-Klartext nach 96-Doppeltest: "So hat Soto keine Chance"

Kocak-Klartext nach 96-Doppeltest: "So hat Soto keine Chance"

Andreas Willeke und Dirk Tietenberg
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Konnte seinen Trainer Kenan Kocak nicht überzeugen: Sebastian Soto (hier im Duell mit Ömer Toprak).
Konnte seinen Trainer Kenan Kocak nicht überzeugen: Sebastian Soto (hier im Duell mit Ömer Toprak). © dpa / Florian Petrow
Anzeige

Nach den Härtetests gegen die Bundesligisten SC Paderborn und Werder Bremen übt Kenan Kocak deutliche Kritik an den Nachwuchsspielern von Hannover 96. Insbesondere Stürmer Sebastian Soto bekommt sein Fett weg.

Anzeige
Anzeige

Der Rückrundenauftakt kommt näher, es geht auch im Angriff um Stammplätze bei Hannover 96. Während Sturmkante Hendrik Weydandt sich nach wie vor mit Achillessehnenproblemen herumplagt, durften sich am Wochenende in den Testspielen gegen den SC Paderborn (0:1) und Werder Bremen (1:3) Marvin Ducksch, Cedric Teuchert und Sebastian Soto zeigen.

Ducksch spielte als einzelne Spitze gegen Paderborn eine auffälligere zweite Hälfte, Cedric Teuchert eine gute erste in Bremen. Teucherts Partner Soto nutzte die Chance nicht - und durfte sich deutliche Kritik von Trainer Kenan Kocak anhören.

Diese Eigengewächse konnten sich bei Hannover 96 nicht durchsetzen - und das machen sie heute

<b>Fynn Arkenberg (Abwehr, fünf Profieinsätze für 96):</b> Seine Karriere startete der Verteidiger beim TSV Havelse. Von dort aus ging es 2011 in die Jugend von Hannover 96, in der Arkenberg die U17 und die U19 durchlief. Im Jahr 2016 dann der bisherige Höhepunkt seiner Karriere: Gegen die TSG Hoffenheim und gegen den FC Bayern München wurde der damals 20-Jährige zu den Profis berufen. Insgesamt absolvierte er fünf Partien für die erste und 69 Partien für die zweite Mannschaft der Roten, bis er Hannover 96 in Richtung Halle verließ. Zur Galerie
Fynn Arkenberg (Abwehr, fünf Profieinsätze für 96): Seine Karriere startete der Verteidiger beim TSV Havelse. Von dort aus ging es 2011 in die Jugend von Hannover 96, in der Arkenberg die U17 und die U19 durchlief. Im Jahr 2016 dann der bisherige Höhepunkt seiner Karriere: Gegen die TSG Hoffenheim und gegen den FC Bayern München wurde der damals 20-Jährige zu den Profis berufen. Insgesamt absolvierte er fünf Partien für die erste und 69 Partien für die zweite Mannschaft der Roten, bis er Hannover 96 in Richtung Halle verließ. ©
Anzeige

Kocak sieht NLZ-Spieler noch weit weg von 2. Liga

„Wenn Soto so spielt wie heute, dann hat er keine Chance“, schimpfte Kocak. „Das ist gegen den Ball wenig Aggressivität, wenig Mentalität. Mit Ball auch keine gute Balance zwischen Entgegenkommen und tiefen Läufen“, erklärte der 39-Jährige – und wurde grundsätzlich: „Die NLZ-Spieler sind bei Weitem nicht so weit, dass sie sich annähernd Hoffnung machen können Richtung 2. Liga. Das muss man knallhart sagen.“ Kocak schloss damit auch Mick Gudra, Tim Walbrecht und Justin Neiß in die Kritik mit ein. „Soto hat Qualität, aber er muss sie auch auf den Platz bringen.“

Mehr zu Hannover 96

Der 19-jährige US-Amerikaner ist seit dem Wechseltheater im Sommer weitestgehend außen vor bei 96, vier Zweitligaminuten am 2. Spieltag gegen Jahn Regensburg stehen bei ihm auf der Habenseite. Im Sommer läuft sein Ausbildungsvertrag aus, ein Profivertragsangebot von 96 lehnte er vor der Saison ab.

Bilder zum 96-Testspiel gegen Werder Bremen (12. Januar):

Linton Maina setzt sich durch. Zur Galerie
Linton Maina setzt sich durch. ©
Hier #GABFAF-Supporter werden

Der Amateurfußball braucht dringend Hilfe! #GABFAF setzt sich bei Verbänden, Politikern und Sponsoren für die Amateurklubs ein. Für vernünftige Duschen, Umkleiden, Plätze, Flutlicht. Für mehr Respekt. Trage Dich hier kostenlos ein, wenn Du dieses Anliegen unterstützt. Du bekommst unseren exklusiven Newsletter und hast jeden Monat die Chance auf 2000 Euro Zuschuss für Deinen Verein.

ANZEIGE: 50% auf alle JAKO Artikel! Der Deal des Monats im SPORTBUZZER-Shop.

Die aktuellen TOP-THEMEN