04. Mai 2018 / 06:53 Uhr

96-Meinung: Es droht ein Horrorszenario am letzten Spieltag

96-Meinung: Es droht ein Horrorszenario am letzten Spieltag

Uwe von Holt
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Hannover 96 braucht noch einen Punkt für den sicheren Klassenerhalt.
Hannover 96 braucht noch einen Punkt für den sicheren Klassenerhalt. © Maike Lobback
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Hannover 96 braucht noch einen Punkt zum sicheren Klassenerhalt. Den sollte die Mannschaft gegen Hertha BSC holen, sonst droht am letzten Spieltag ein Horrorszenario. Ein Kommentar von Sportbuzzer-Redakteur Uwe von Holt.

Ein bisschen untergegangen in den zuletzt nicht gerade heldtenhaften Zeiten bei 96 ist die sportliche Lage in der unteren Ligahälfte. Nach einer schwachen Rückrunde, die erst 13 Punkte brachte, hat 96 den Klassenerhalt noch nicht ganz geschafft. Der direkte Abstieg ist mit 36 Punkten zwar nicht mehr möglich, aber die Relegation droht weiterhin düster und grau.

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Derzeit steht der VfL Wolfsburg, der frischeste Herzensclub von Manager Horst Heldt, mit 30 Punkten auf dem halben Abstiegsplatz, der zwei Duelle mit dem Zweitligadritten Holstein Kiel bescheren dürfte.

Zum Saisonfinale droht 96 ein Horrorszenario


Das 96-Polster beträgt noch sechs Punkte – was positiv gesehen bedeutet, dass schon mit einem Nullnull am Samstag gegen Hertha nichts mehr passieren kann. Negativ gesehen ist zum Saisonfinale am 12. Mai in Leverkusen ein Horrorszenario möglich – dann müsste 96 im Fernduell mit Wolfsburg punkten.

Nach verbreiteter Experten-Einschätzung wird 96 aber unbeschadet davonkommen, zumal auch noch Freiburg und Mainz mit jeweils 33 Punkten als Zwischenpuffer wirken.

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Und dennoch wäre es wichtig, dass sich die Mannschaft nun nicht weiter vom Wirbel ums Management ablenken lässt, auch die bekannten Stimmungsprobleme ausblendet und am Sonnabend gegen Hertha eine konzentrierte und fehlerarme Leistung bietet.


Die lange Liste aller Nationalspieler, die seit der Saison 2000/01 für Hannover 96 gespielt haben (Stand: 11. November 2020):

<b>Kenan Karaman</b>, mittlerweile in Düsseldorf unter Vertrag, wurde im November 2017 erstmals zur A-Nationalmannschaft der Türkei eingeladen, stand bisher 15-mal auf dem Feld und erzielte drei Tore - unter einem eins im Test gegen Deutschland. Zur Galerie
Kenan Karaman, mittlerweile in Düsseldorf unter Vertrag, wurde im November 2017 erstmals zur A-Nationalmannschaft der Türkei eingeladen, stand bisher 15-mal auf dem Feld und erzielte drei Tore - unter einem eins im Test gegen Deutschland. © Frank Neßler

Gerne erinnern wir uns da an den 33. Spieltag am 17. Mai 2003, als ein gewisser Jiri Stajner in der Nachspielzeit zum emotionsgeladenen 2:2 gegen Gladbach traf – zur Rettung. So dramatisch muss es nicht unbedingt wieder ablaufen, Hauptsache durch.